Über mich – Reinhard Persdorf
Wer begleitet Sie?
Wenn es um ein persönliches oder belastendes Anliegen geht, reichen fachliche Qualifikationen und geeignete Methoden allein nicht aus.
Sie möchten wahrscheinlich auch wissen:
Versteht dieser Mensch, was ich gerade erlebe?
Vielleicht reagiert Ihr Körper mit Angst, innerem Alarm oder einer Blockade, obwohl Ihr Verstand die Situation längst anders beurteilt.
Vielleicht passen Sie sich häufiger an, vermeiden ein wichtiges Gespräch oder reagieren plötzlich heftiger, als Sie es eigentlich möchten.
Oder Sie funktionieren weiter, übernehmen Verantwortung und merken gleichzeitig, wie Perfektion, innere Anspannung und Erschöpfung immer mehr Kraft kosten.
So unterschiedlich diese Situationen sein können – häufig haben sie etwas gemeinsam:
Sie haben bereits viel verstanden und Ihr Leben bisher meist gut gemeistert. Trotzdem können Sie im entscheidenden Moment nicht so fühlen, entscheiden oder handeln, wie Sie es eigentlich möchten.
Dann werden neben der fachlichen Qualifikation andere Fragen wichtig:
Wem vertraue ich mich an?
Fühle ich mich bei diesem Menschen verstanden und sicher?
Kann ich offen sprechen, ohne vorschnell beurteilt oder in eine Schublade eingeordnet zu werden?
Mein Name ist Reinhard Persdorf.
Seit mehr als zehn Jahren begleite ich sensible und hochsensible Menschen, wenn Ängste, Blockaden, belastende Reaktionen oder anhaltendes Funktionieren ihr Leben zunehmend einschränken.
Auf dieser Seite möchte ich Ihnen einen persönlichen Eindruck davon geben,
woher ich beruflich komme,
was meinen Weg verändert hat,
welche Rolle meine eigene Sensibilität spielt
und wie ich heute arbeite.
und wie ich heute arbeite.
Woher komme ich beruflich?
Ich bin nicht als Coach oder Therapeut in mein Berufsleben gestartet.
Als Diplom-Ingenieur war ich zunächst in der Wissenschaft und in einem Ingenieurbüro tätig.
Später arbeitete ich viele Jahre im Management eines großen Unternehmens und anschließend als Unternehmensberater für kleine und mittlere Unternehmen – vor allem in der Lean- und Six-Sigma-Prozessoptimierung.
Dabei habe ich gelernt,
wissenschaftlich und strukturiert zu arbeiten,
komplexe Zusammenhänge zu erfassen,
nach den Ursachen eines Problems zu suchen
und nicht bei der ersten sichtbaren Erklärung stehenzubleiben.
Mit anderen Worten:
Ich habe schon früh gelernt, genau hinzuschauen.
Diese Fähigkeit prägt meine Arbeit bis heute.
Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied:
Menschen sind keine Prozesse, die man einfach optimieren kann.
Was hat meinen Weg verändert?
Ich musste selbst erfahren, dass sich nicht alles im Leben durch Analyse, Disziplin, eine gute Methode oder einen durchdachten Plan lösen lässt.
Der unerwartete Tod meiner Ehefrau hat mein Leben tief erschüttert.
In dieser Zeit habe ich erfahren, wie schnell ein sensibler Mensch durch ein äußeres Ereignis an ein persönliches Limit kommen kann.
Es hilft dann nur begrenzt, wenn man zwar versteht, was geschehen ist, innerlich aber nicht weiß,
wie es weitergehen kann,
welche Unterstützung jetzt überhaupt passen könnte
oder wo man mit der eigenen Suche beginnen soll.
Diese Erfahrung hat mein Leben grundlegend verändert und eine lange, intensive Suche in Gang gesetzt.
Sie hat mir keine schnelle oder fertige Antwort gegeben.
Aber sie hat dazu geführt, dass ich mein bisheriges Leben, meine berufliche Ausrichtung und meinen weiteren Weg neu betrachten musste.
Für mich war es nicht leicht, in der zweiten Hälfte meines Lebens eine neue Richtung zu finden.
Einen Weg zu mehr Klarheit und Orientierung.
Und zu einer Aufgabe, die wieder zu meinem Leben und zu meinen Erfahrungen passte.
Ich habe viel Zeit, Kraft und auch Geld in diese Suche investiert.
Ich habe unterschiedliche Ansätze kennengelernt, sie für mich geprüft, manches vertieft und anderes wieder verworfen.
Wie bin ich zu meiner heutigen Arbeit gekommen?
Aus dieser persönlichen Suche, meinen späteren Ausbildungen und der langjährigen Arbeit mit Klienten entwickelte sich nach und nach das, was ich heute den traumasensiblen Weg nenne.
Wichtige fachliche Meilensteine waren
die Erlaubnis als Heilpraktiker für Psychotherapie,
meine Ausbildung zum zertifizierten wingwave®-Emotionscoach
und die Weiterbildung zum VDH-anerkannten EMDR-Therapeuten.
Aus meiner eigenen Suche wurde schließlich eine neue berufliche Aufgabe.
Seit über zehn Jahren begleite ich sensible und hochsensible Menschen bei
Ängsten,
emotionalen Blockaden,
belastenden Erfahrungen
und wiederkehrenden Stress- und Schutzreaktionen.
Dabei geht es nicht darum, Sensibilität wegzumachen.
Es geht darum, ruhig zu klären:
Was belastet Sie heute konkret?
Was könnte im Hintergrund mitwirken?
Welche Stress- und Schutzreaktionen springen in der entscheidenden Situation an?
Welche Ressourcen werden gebraucht?
Und welcher Rahmen ist für den nächsten Schritt passend und verantwortbar?
Welche Rolle spielt meine eigene Sensibilität?
Sensibilität kenne ich nicht nur aus meinen Ausbildungen und aus der Arbeit mit meinen Klienten.
Ich kenne sie aus meinem eigenen Leben.
Ich weiß, wie es sich anfühlen kann,
als sensibles Kind in der eigenen Familie nicht richtig verstanden zu werden
und sich unter anderen Kindern anzupassen,
um das eigene Anderssein möglichst nicht zu zeigen.
Sich zurückzunehmen.
Nicht aufzufallen.
Genau zu beobachten, was von einem erwartet wird.
Und nach außen möglichst so zu wirken, als wäre alles in Ordnung.
Ich weiß auch, wie lange ein bestimmter Tonfall, eine Kränkung oder eine schwierige Begegnung innerlich nachwirken kann.
Und wie leicht man nach außen ruhig bleibt und weiter funktioniert, während innerlich längst etwas anderes geschieht.
Natürlich erlebt jeder Mensch seine Sensibilität anders.
Aber vieles von dem, was sensible und hochsensible Menschen mir schildern, ist mir aus meinem eigenen Leben nicht fremd.
Ich kenne jedoch auch die wertvolle Seite der Sensibilität:
genau wahrzunehmen,
Zusammenhänge gründlich zu durchdenken
und anderen Menschen aufmerksam zu begegnen.
Deshalb ist Sensibilität für mich nicht das Problem.
Belastend wird es, wenn alte Stress- und Schutzreaktionen immer wieder stärker werden als klares Denken und stimmiges Handeln.
Wie arbeite ich heute?
Heute verbinde ich die Strukturklarheit aus meinem früheren Berufsleben mit einer ruhigen, persönlichen und traumasensiblen Begleitung.
Am Anfang steht nicht sofort eine Methode.
Zunächst geht es um die Fragen:
Was belastet Sie heute konkret?
Was könnte im Hintergrund mitwirken?
Welche Ressourcen werden gebraucht?
Und welcher Rahmen ist dafür passend?
Erst danach wird geklärt, welches Vorgehen hilfreich sein könnte.
Im Coachingrahmen arbeite ich unter anderem mit wingwave® und – wenn es zum Anliegen passt – mit symbolischen und imaginativen Elementen im Einzelsetting.
Die EMDR-Therapie gehört ausschließlich in den therapeutischen Rahmen.
Menschlich aus einer Hand.
Fachlich und rechtlich klar getrennt.
Was bedeutet traumasensible Begleitung für mich?
Traumasensibel zu arbeiten bedeutet für mich:
Sicherheit geht vor Tempo.
Stabilität und Ressourcen gehen vor einer tieferen Bearbeitung.
Pausen, Abstand und Stopps sind jederzeit möglich.
Nicht die Methode bestimmt das Tempo.
Sondern der Mensch, der mir gegenübersitzt – und das, was in diesem Moment verantwortungsvoll möglich ist.
Es gibt deshalb keine Begleitung nach Schema F.
Nicht jedes Anliegen braucht denselben Weg.
Und nicht jedes Thema muss sofort bis in die Tiefe verfolgt werden.
Manchmal steht zunächst die Stabilisierung im Vordergrund.
Manchmal geht es um eine klar umgrenzte Situation.
Und manchmal zeigt sich erst im Verlauf, dass frühere Erfahrungen, Beziehungsmuster oder Kindheitsprägungen stärker mitwirken als zunächst vermutet.
Zu einer verantwortungsvollen Begleitung gehört deshalb auch, Grenzen zu erkennen:
Was gehört noch in ein Coaching?
Was braucht einen therapeutischen Rahmen?
Und wann wäre eine medizinische, fachärztliche, psychotherapeutische oder andere fachliche Abklärung der sinnvollere nächste Schritt?
Warum begleite ich an einem Tag höchstens zwei Menschen?
Meine Lebenserfahrung spielt bei dieser Entscheidung sicher eine Rolle.
Vor allem ist sie aber Ausdruck meiner Arbeitsweise.
Ich möchte jedem Menschen mit Ruhe und ungeteilter Aufmerksamkeit begegnen.
Für jede Sitzung nehme ich mir zusätzlich Zeit für die Vorbereitung und die Nachbereitung.
Nach einer Sitzung halte ich die wesentlichen fachlichen Punkte fest und prüfe sorgfältig,
was sich gezeigt hat,
welche Zusammenhänge wichtig sein könnten
und was für den nächsten Schritt hilfreich und verantwortungsvoll wäre.
Denn:
Erfahrung darf Routine in den Abläufen schaffen.
Aber niemals Routine im Blick auf den Menschen.
In Rechnung gestellt wird nur die vereinbarte Sitzung.
Die Vor- und Nachbereitung berechne ich nicht gesondert.
Sie gehört für mich zur Sorgfalt einer professionellen Begleitung.
Die Sitzung ist deshalb die sichtbare Mitte einer Arbeit, die bereits vorher beginnt und anschließend noch einmal sorgfältig aufgenommen wird.
Was dürfen Sie bei mir erwarten?
Sie dürfen eine ruhige, respektvolle und klar geführte Zusammenarbeit erwarten.
Dazu gehören für mich:
- Verlässlichkeit und Diskretion
- eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe
- ein sorgfältiger und verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Anliegen
- klare fachliche und persönliche Grenzen
- ausreichend Zeit für Einordnung, Stabilisierung und die nächsten stimmigen Schritte
- die Bereitschaft, auch einen anderen Rahmen zu empfehlen, wenn dieser verantwortungsvoller erscheint
Nach dem Lesen können Sie in Ruhe prüfen:
Kann ich mir vorstellen, diesem Menschen mein Anliegen anzuvertrauen?
Habe ich den Eindruck, dass er Sensibilität ernst nimmt?
Könnte er meine Situation verstehen, ohne vorschnell zu urteilen oder zu deuten?
Und traue ich ihm zu, nicht nur Möglichkeiten zu sehen, sondern auch Grenzen zu achten?
Sie müssen diese Fragen nicht sofort beantworten.
Es geht nicht darum, dass Sie sich vorschnell entscheiden.
Es geht darum, dass Sie einen ersten Eindruck gewinnen und selbst prüfen können, ob mein Rahmen zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen könnte.
Coaching und Therapie – fachlich klar getrennt
Traumasensibles Kurzzeit-Coaching
Im Coachingrahmen arbeite ich unter anderem mit wingwave® sowie mit symbolischen und imaginativen Elementen im Einzelsetting.
Das Coaching ist in Präsenz in Potsdam und Stahnsdorf möglich.
Wenn das Anliegen dafür geeignet ist, kann Coaching auch online stattfinden.
wingwave®-Coaching ist keine Psychotherapie und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
EMDR-Therapie
Die EMDR-Therapie erfolgt ausschließlich im therapeutischen Rahmen meiner Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.
Sie findet ausschließlich in Präsenz in Potsdam statt.
Wenn sich zeigt, dass therapeutische Arbeit passender ist, kann dieser Rahmen mit Ihnen besprochen werden.
Coaching und Therapie werden dabei nicht vermischt.
Menschlich aus einer Hand.
Fachlich klar getrennt.
Ein erster Schritt ohne Verpflichtung
Wenn Sie nach dem Lesen den Eindruck haben, dass mein Rahmen zu Ihrem Anliegen passen könnte, müssen Sie noch keine Zusammenarbeit beginnen.
Für ein erstes persönliches Kennenlernen gibt es die ruhige Erstorientierung:
15 bis 20 Minuten.
Kostenfrei.
Ohne Vorbereitung.
Ohne Verpflichtung.
Ein einfacher Satz genügt.
Zum Beispiel:
„Ich merke, dass mein bisheriger Weg gerade nicht mehr ausreicht.“
Oder:
„Ich weiß noch nicht, ob mein Anliegen eher in ein Coaching oder in einen therapeutischen Rahmen gehört.“
Informieren.
Verstehen.
Einordnen.
Und dann in Ruhe entscheiden.
Ruhig. Klar. Traumasensibel.
Ein persönlicher Hinweis zur Entstehung dieser Webseite
Diese Webseite ist mein persönliches und fachliches Werk.
Sie beruht auf meiner Lebensgeschichte, meinen beruflichen Erfahrungen, meinen Ausbildungen und meiner langjährigen Arbeit mit sensiblen und hochsensiblen Menschen.
Für die sprachliche Überarbeitung und Strukturierung meiner Texte habe ich künstliche Intelligenz als redaktionellen Sparringspartner genutzt.
Sie hilft mir, Gedanken zu ordnen, Wiederholungen zu erkennen und Formulierungen verständlicher zu machen.
Die Inhalte, die Haltung und die fachlichen Entscheidungen stammen jedoch von mir.
Jeder veröffentlichte Text wurde von mir geprüft, überarbeitet und persönlich freigegeben.
Für alles, was auf dieser Webseite steht, trage ich selbst die Verantwortung.
Ausbildungen als Mental- und Emotionscoach
♦ wingwave®-Coach
(Zertifiziert durch Eilert-Akademie für emotionale Intelligenz in Berlin)
♦ wingwave®-Trainer für Teams / berufsbezogenes Stressmanagement
(Zertifiziert durch das Besser-Siegmund-Institut in Hamburg)
♦ Burnout-Berater
(Zertifiziert durch Paracelsus HP Schule)
Ausbildungen als EMDR-Therapeut (VDH)
♦ EMDR-Therapeut
Die Ausbildung ist anerkannt vom VDH Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.
(Zertifiziert durch Institut Christoph Mahr in Berlin)
Ausbildungen als Heilpraktiker für Psychotherapie
♦ Heilpraktiker für Psychotherapie
Amtliche Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung
beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (Heilpraktiker für Psychotherapie).
Frühere berufliche Qualifikationen
♦ Studium: Dipl.-Ing. (TU Dresden Maschinenbau)
♦ Berufliche Qualifikationen: REFA-Fachmann, Six Sigma Master Agent und Lean Advisor
♦ Führungskräfteseminare: Führung und Motivation von Teams, Einführung von Teamarbeit, Projektmanagement, Präsentationstechniken, Workshop-Moderation, Konfliktmanagement, Verhandlungstechniken


