Über mich – Reinhard Persdorf

Wer begleitet Sie auf einem möglichen traumasensiblen Weg?

Wenn es um ein persönliches oder belastendes Anliegen geht, reichen Methoden und Qualifikationen allein meistens nicht aus.

Sie möchten vermutlich auch wissen, wer Ihnen gegenübersitzt, woher dieser Mensch kommt und was ihn geprägt hat.

Mein Name ist Reinhard Persdorf.

Ich begleite sensible und hochsensible Menschen, die ihr Leben meist gut meistern – und trotzdem in bestimmten Situationen erleben, dass Stress- und Schutzreaktionen stärker werden als klares Denken und stimmiges Handeln.

Auf dieser Seite möchte ich Ihnen einen persönlichen Eindruck davon geben, woher ich komme, was meinen Weg verändert hat und wie ich heute arbeite.

Woher komme ich beruflich?

Ich bin nicht als Coach oder Therapeut in mein Berufsleben gestartet.

Ich komme aus einer Welt, in der Leistung, Struktur und Verantwortung einen hohen Stellenwert hatten.

Als Diplom-Ingenieur war ich zunächst an der Akademie der Wissenschaften und in einem Ingenieurbüro tätig. Später arbeitete ich viele Jahre als Manager in einem großen Unternehmen und danach als Unternehmensberater – vor allem in der Lean- und Six-Sigma-Prozessoptimierung.

Dabei habe ich gelernt, wissenschaftlich und strukturiert zu arbeiten, nach den Ursachen von Problemen zu suchen, komplexe Projekte zu organisieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Mit anderen Worten:

Ich war schon immer ein Problemlöser.

Diese Fähigkeit, genau hinzuschauen und nicht vorschnell bei der sichtbaren Oberfläche stehen zu bleiben, prägt meine Arbeit bis heute.

Allerdings mit einem entscheidenden Unterschied:

Menschen sind keine Prozesse, die man einfach optimieren kann.

Was hat meinen Weg verändert?

Ich musste selbst erfahren, dass sich nicht alles im Leben durch Analyse, Disziplin, eine gute Methode oder einen durchdachten Plan lösen lässt.

Ein persönlicher Schicksalsschlag hat mein Leben tief erschüttert.

In dieser Zeit habe ich erlebt, wie schnell ein sensibler Mensch durch ein äußeres Ereignis an ein Limit kommen kann.

Es hilft dann nur begrenzt, wenn man zwar versteht, was geschehen ist, innerlich aber keine Ahnung hat, wie es weitergehen soll oder wer oder was einem jetzt helfen könnte.

Diese existenzielle Erfahrung hat mein Leben grundlegend verändert.

Sie hat mir noch keine fertige Antwort gegeben. Aber sie hat eine Suche in Gang gesetzt.

Für mich war es sehr mühsam, in der zweiten Hälfte meines Lebens einen neuen Weg zu finden – einen Weg zu mehr Klarheit und Orientierung und zu einer Ausrichtung, die wieder zu meinem Leben passte.

Ich habe viel Zeit, Kraft und auch Geld in diese Suche investiert. Ich habe unterschiedliche Ansätze kennengelernt, sie für mich geprüft und manches auch wieder verworfen.

Wie bin ich zu meiner heutigen Arbeit gekommen?

Nach und nach entstand aus dieser persönlichen Suche das, was ich heute den traumasensiblen Weg nenne.

Wichtige fachliche Meilensteine waren meine Ausbildungen zum zertifizierten wingwave®-Emotionscoach, zum VDH-anerkannten EMDR-Therapeuten und zum Heilpraktiker für Psychotherapie.

Aus meiner eigenen Suche wurde schließlich eine neue berufliche Aufgabe.

Seit über zehn Jahren begleite ich Menschen bei Ängsten und emotionalen Blockaden, bei belastenden oder traumatischen Erfahrungen und bei wiederkehrenden Stress- und Schutzmustern.

Dabei geht es nicht darum, Sensibilität wegzumachen.

Es geht darum, besser zu verstehen, was in einer belastenden Situation mitwirkt, welche Reaktionen schneller sind als der klare Verstand und welcher Rahmen für den nächsten Schritt passend und verantwortbar ist.

Welche Rolle spielt meine eigene Sensibilität?

Sensibilität kenne ich nicht nur aus meinen Ausbildungen und aus meiner langjährigen Arbeit mit Klienten.

Ich kenne sie aus meinem eigenen Leben.

Ich weiß, wie es sich für ein sensibles Kind anfühlen kann, in der eigenen Familie nicht richtig verstanden zu werden.

Und ich weiß, wie es ist, von anderen Kindern ausgegrenzt oder gemobbt zu werden, weil man anders ist.

Ich weiß auch, wie lange ein bestimmter Tonfall, eine Kränkung oder eine schwierige Begegnung nachwirken kann.

Und wie leicht man nach außen ruhig bleibt und weiter funktioniert, während innerlich längst etwas ganz anderes geschieht.

Ich kenne aber auch die wertvolle Seite der Sensibilität:

die Fähigkeit, genau wahrzunehmen, Zusammenhänge tief zu durchdenken und anderen Menschen mit viel Aufmerksamkeit zu begegnen.

Deshalb ist Sensibilität für mich nicht das Problem.

Belastend wird es, wenn alte Stress- und Schutzreaktionen immer wieder stärker werden als klares Denken und stimmiges Handeln.

Wie arbeite ich heute?

Heute verbinde ich die Strukturklarheit und Problemlösefähigkeiten aus meinem früheren Berufsleben mit einer ruhigen, persönlichen und traumasensiblen Begleitung.

Am Anfang steht für mich nicht sofort eine Methode.

Zunächst geht es um die Fragen:

Was belastet Sie heute konkret?

Was könnte im Hintergrund mitwirken?

Welche Stress- und Schutzreaktionen springen in der entscheidenden Situation an?

Und welcher Rahmen ist dafür passend und verantwortbar?

Erst danach wird geklärt, welches Vorgehen hilfreich sein könnte.

Die wingwave®-Methode und systemische Einzelaufstellungen setze ich im Coaching-Rahmen ein.

Die EMDR-Therapie gehört ausschließlich in den therapeutischen Rahmen.

Menschlich kommt beides aus einer Hand. Fachlich und rechtlich bleibt es klar getrennt.

Was bedeutet traumasensible Begleitung für mich?

Traumasensibel zu arbeiten bedeutet für mich:

Sicherheit geht vor Tempo.
Stabilisierung geht vor Tiefe.
Ressourcen gehen vor intensiver Bearbeitung.

Pausen, Abstand und Stopps sind jederzeit möglich.

Nicht die Methode bestimmt das Tempo, sondern der Mensch, der mir gegenübersitzt.

Es gibt deshalb keine Begleitung nach Schema F.

Nicht jedes Anliegen braucht denselben Weg. Und nicht jedes Thema muss sofort bis in die Tiefe verfolgt werden.

Manchmal steht zunächst die Stabilisierung im Vordergrund. Manchmal geht es um eine klar umgrenzte Situation. Und manchmal zeigt sich, dass alte Erfahrungen oder Prägungen stärker mitwirken als zunächst vermutet.

Zu einer verantwortungsvollen Begleitung gehört für mich deshalb auch, Grenzen zu erkennen:

Was gehört noch in ein Coaching? Was braucht einen therapeutischen Rahmen? Und wann wäre eine medizinische, fachärztliche oder andere psychotherapeutische Abklärung der sinnvollere nächste Schritt?

Warum begleite ich an einem Tag höchstens zwei Menschen?

Mein Alter und meine Lebenserfahrung spielen bei dieser Entscheidung sicherlich eine Rolle.

Vor allem aber ist es eine bewusste Entscheidung dafür, wie ich heute arbeiten möchte:

mit einem wachen Kopf, mit innerer Ruhe und mit ungeteilter Aufmerksamkeit.

Für jede Sitzung nehme ich mir im Durchschnitt zusätzlich etwa eine Stunde zur Vorbereitung und eine weitere Stunde zur Nachbereitung.

Ich gehe noch einmal durch, was sich gezeigt hat, halte wichtige Zusammenhänge fest und prüfe sorgfältig, was für den nächsten Schritt hilfreich und verantwortbar sein könnte.

Erfahrung darf Routine in den Abläufen schaffen.

Aber niemals Routine im Blick auf den Menschen.

In Rechnung gestellt wird nur die vereinbarte Sitzung. Die Vor- und Nachbereitung berechne ich nicht gesondert. Sie gehört für mich zur Sorgfalt einer professionellen Begleitung.

So ist die Sitzung für mich die sichtbare Mitte einer Arbeit, die bereits vorher beginnt und danach noch einmal sorgfältig aufgenommen wird.

Was dürfen Sie bei mir erwarten?

Sie dürfen eine ruhige, respektvolle und klar geführte Zusammenarbeit erwarten.

Dazu gehören für mich:

  • Verlässlichkeit und Diskretion
  • eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe
  • ein sorgfältiger und verantwortungsvoller Umgang mit Ihrem Anliegen
  • klare fachliche und persönliche Grenzen
  • ausreichend Zeit für Einordnung, Stabilisierung und die nächsten stimmigen Schritte

Gleichzeitig dürfen Sie in Ruhe prüfen:

Kann ich mir vorstellen, diesem Menschen mein Anliegen anzuvertrauen?

Fühle ich mich mit meiner Sensibilität verstanden?

Und traue ich diesem Menschen zu, nicht nur Möglichkeiten zu sehen, sondern auch Grenzen zu achten?

Es geht nicht darum, dass Sie sich vorschnell entscheiden.

Es geht darum, dass Sie einen ersten Eindruck gewinnen und dann selbst prüfen können, ob mein Rahmen zu Ihnen und Ihrem Anliegen passen könnte.

Coaching und Therapie – fachlich klar getrennt

Traumasensibles Kurzzeit-Coaching

wingwave® und systemische Einzelaufstellungen nutze ich im Coaching-Rahmen.

Das Coaching ist in Präsenz in Potsdam und Stahnsdorf sowie – wenn das Anliegen dafür geeignet ist – auch online möglich.

wingwave®-Coaching ist keine Psychotherapie und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

EMDR-Therapie

Die EMDR-Therapie erfolgt ausschließlich im therapeutischen Rahmen meiner Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz.

Sie findet ausschließlich in Präsenz in Potsdam statt.

Wenn sich zeigt, dass therapeutische Begleitung passender ist, kann dieser Rahmen mit Ihnen besprochen werden. Coaching und Therapie werden dabei nicht vermischt.

Menschlich aus einer Hand. Fachlich klar getrennt.

Ein erster Schritt ohne Verpflichtung

Wenn Sie das Gefühl haben, dass mein Rahmen zu Ihrem Anliegen passen könnte, müssen Sie noch keine Zusammenarbeit beginnen.

Für ein erstes persönliches Kennenlernen gibt es die Ruhige Erstorientierung:

15 bis 20 Minuten.
Für Sie kostenfrei.
Ohne Vorbereitung.
Und ohne Verpflichtung.

Der Kontakt kann mit einem einfachen Satz beginnen:

„Ich merke, dass ich allein gerade nicht weiterkomme.“

Informieren.
Verstehen.
Einordnen.
Und dann in Ruhe entscheiden.

Ruhig. Klar. Traumasensibel.

Ausbildungen als Heilpraktiker für Psychotherapie

Heilpraktiker für Psychotherapie
♦  Amtliche Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung
beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie (Heilpraktiker für Psychotherapie).
Urkunde ausgestellt durch das Gesundheitsamtes Berlin Lichtenberg, am 11.Mai 2016.
Bestätigte Niederlassungsanzeige in Potsdam gem.  § 12 Brandenburgisches Gesundheitsdienstgesetz (BbgGDG) vom 22.10.2025

Ausbildungen als EMDR-Therapeut (VDH)

EMDR-Therapeut (VDH zertifiziert)
Die Ausbildung ist anerkannt vom VDH Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.
– Acht Phasen der EMDR-Behandlung
– Ressourcen-Aktivierung und Stabilisierung
– Protokolle

♦  Ausbildung durch das Institut Christoph Mahr  in Berlin

Zusatzkompetenz: EMDR-Therapeut Advanced (VDH zertifiziert)
Die Zusatz-Ausbildung ist anerkannt vom VDH Verband Deutscher Heilpraktiker e.V.
– EMDR bei Komplexer PTBS
– EMDR-orientierte Begleitung bei psychosomatischen und stressbedingten Schmerzen.
– EMDR bei Tinnitus
– Protokolle
♦  Ausbildung durch das Institut Christoph Mahr  in Berlin

Ausbildungen als Mental- und Emotionscoach

Zertifiziert durch das Besser-Siegmund-Institut in Hamburg:
♦  Trainer für berufsbezogenes Stressmanagement
♦  wingwave®-Trainer für Teams
Weitere Vertiefungsseminare
♦  wingwave®-Coach Vertiefung „wingwave Young“
♦  wingwave®-Coach Vertiefung „Online-Coaching“
♦  wingwave®-Coach Vertiefung „Humanonline mit Neuroressourcen®“

Zertifiziert durch Eilert-Akademie für emotionale Intelligenz in Berlin:
♦  wingwave®-Coach
Weitere Vertiefungsseminare
♦  Ausbildung: Kinesiologie: Touch for Health (I & II)
  wingwave®-Coach Vertiefung „Imaginative Familienaufstellung“
♦  wingwave®-Coach Vertiefung „Core Transformation“
  wingwave®-Coach Vertiefung „Ziele und Ressourcen“
♦  wingwave®-Coach Vertiefung „Time-Line und Ressourcen“
♦  wingwave®-Coach Vertiefung „Time-Line und Stress-Imprintings“
♦  wingwave®-Coach Vertiefung „Ressourcen und Modeling“
♦  Ausbildung: Kursleiter für Progressive Muskelentspannung

Burnout-Berater-Seminarleiterschein
Die Ausbildung erfolgte im Rahmen der Paracelsus-Seminare & Fachqualifikationen in Berlin.

Ausbildungen als Heiler für Spirituelle Genesungskunde

Die Ausbildung erfolgte durch das Otmar-Jenner-Zentrum für Spirituelle Genesungskunde
(https://otmarjenner.de)

♦  Ausbildung  als professioneller Heiler: „Spirituelle Medizin advanced“
♦  Ausbildung: „Spirituelle Medizin“ I & II
Vertiefungs-Seminare
♦  Seminar: Angst & Spirituelle Medizin
♦  Seminar: Spirituelle Medizin & Sterbebegleitung
♦  Ausbildung: Reiki (I & II)
♦  Ausbildung: Touch for Health (I & II)

Weitere berufliche Ausbildungen und Seminare:
Studium:
Dipl.-Ing. (TU); Beruf: Ausbildungen: REFA-Fachmann, Six Sigma Master Agent und Lean Advisor, Führungskräfteseminare: Führung und Motivation von Teams, Einführung von Teamarbeit, Projektmanagement,  Präsentationstechniken, Workshop-Moderation, Konfliktmanagement,  Verhandlungstechniken, Prozessoptimierung (Lean und Six Sigma) usw.