* Traumasensibles Coaching & Therapie für sensible und hochsensible Menschen *

Hochsensibel – und in bestimmten Situationen plötzlich im Alarm?

Wenn Sie viel wahrnehmen, viel verstehen
und trotzdem immer wieder anders reagieren, als Sie möchten:

blockiert, gereizt, angepasst, erschöpft, unsicher
oder mit dem Gefühl, sich selbst im entscheidenden Moment zu verlieren.

Vielleicht geschieht das bei Kritik.
In Prüfungen oder vor Auftritten.
In Konflikten mit Partner oder Kindern.
Im Beruf.
Beim Nein sagen.
Oder abends, wenn Essen kurz beruhigt, obwohl der Körper eigentlich satt ist.

Ich begleite sensible und hochsensible Menschen dabei,
konkrete Auslöser besser zu verstehen,
inneren Alarm zu beruhigen,
alte Kindheitsprägungen behutsam zu entlasten
und neue Handlungsspielräume im Alltag aufzubauen.

Was meine Arbeit unterscheidet

Konkrete Situation statt allgemein

Wir arbeiten nicht an einem pauschalen Urteil über Ihr Wesen.
Sondern an der konkreten Situation, in der Ihr inneres System blockiert, überreagiert, sich anpasst oder dichtmacht.

Innere Auslöselogik statt reine Symptombewältigung

Es geht nicht nur darum, Symptome zu erklären oder vernünftig umzudeuten.
Alte Prägungen, innere Rollen, Schutzreaktionen, Beziehungsmuster und fehlende Ressourcen dürfen sichtbar werden — und behutsam neue innere Antworten bekommen.

Traumasensibel dosiert mit Transfer in den Alltag

Tempo und Tiefe bleiben steuerbar.
Ziel ist nicht „Tiefe um jeden Preis“, sondern mehr innere Ruhe, Selbstwert, klare Grenzen und handlungsfähige Schritte im echten Leben.


Orientierung in Ruhe · persönlich 1:1 · online oder vor Ort in Potsdam/Stahnsdorf
EMDR-Therapie nur in Präsenz in Potsdam · Coaching und Therapie klar getrennt


WENN FUNKTIONIEREN ZU VIEL KRAFT KOSTET

Vielleicht ist äußerlich vieles noch in Ordnung.

Der Alltag läuft.
Sie tragen Verantwortung.
Sie erfüllen Termine.
Sie wirken vernünftig, freundlich oder angepasst.

Andere merken vielleicht kaum, wie viel Kraft es kostet.

Innerlich kann es anders aussehen:

Druck.
Rückzug.
Grübeln.
Selbstzweifel.
Überanpassung.
Reizbarkeit.
Erschöpfung.
Oder das Gefühl, immer wieder in alten Kindheitsprägungen zu landen.

Vielleicht verstehen Sie schon viel.
Vielleicht haben Sie reflektiert, gelesen, gesprochen oder manches ausprobiert.

Und trotzdem reagiert etwas in Ihnen weiter:

der Körper,
das Nervensystem,
das emotionale Erleben.

Dann braucht es oft nicht noch mehr Druck.
Nicht noch mehr Kontrolle.
Und auch nicht die Aufforderung, einfach belastbarer zu werden.

Sondern einen ruhigen Blick auf die Frage:

Was geschieht in der konkreten Situation wirklich — und was braucht Ihr inneres System, damit wieder mehr Ruhe, Klarheit und Handlungsspielraum möglich werden?


VIELLEICHT KENNEN SIE DAS

Nicht jede Belastung zeigt sich gleich.
Aber viele hochsensible Menschen kennen bestimmte Momente, in denen etwas innerlich kippt.

Gut vorbereitet — und plötzlich blockiert

Sie haben gelernt.
Sie haben sich vorbereitet.
Sie wissen eigentlich, was Sie sagen möchten.

Und dann kommt die Prüfung, der Auftritt, die Präsentation oder das wichtige Gespräch.

Plötzlich wird der Kopf leer.
Worte fehlen.
Der Körper wird unruhig.
Der Faden reißt.
Oder Sie möchten am liebsten raus.

Dann geht es oft nicht nur um Vorbereitung.
Sondern um inneren Alarm.

Eine Kleinigkeit — und innerlich ist es zu viel

Sie wollen ruhig bleiben.
Fair.
Besonnen.

Und dann reicht plötzlich ein Tonfall.
Eine Nachfrage.
Ein Blick.
Noch ein Termin.
Noch mehr Input.

Vielleicht wird der Ton härter.
Vielleicht ziehen Sie sich zurück.
Vielleicht bleibt äußerlich alles ruhig — aber innerlich ist längst zu viel.

Dann ist Wut oder Reizbarkeit oft nicht einfach „zu viel Gefühl“.
Sie kann auch ein Signal sein: für Druck, Überforderung oder eine Grenze, die zu lange nicht gesehen wurde.

Sie haben etwas zu sagen — und bleiben trotzdem still

Innerlich ist etwas klar.

Ein Gedanke.
Ein Einwand.
Eine Idee.
Eine Grenze.
Ein Nein.

Aber im Meeting, im Gespräch oder im Konflikt bleibt es unausgesprochen.

Hinterher wissen Sie genau, was Sie hätten sagen wollen.
Oder Sie ärgern sich, weil Sie wieder Ja gesagt haben, obwohl innerlich längst Nein gemeint war.

Dann geht es oft nicht nur um Kommunikation.
Sondern auch um Selbstwert, Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und innere Sicherheit.

Der Körper ist satt — und trotzdem entsteht der Impuls zu essen

Vielleicht abends.
Nach einem langen Tag.
Nach zu viel Druck, Reizaufnahme, Anpassung oder Erschöpfung.

Der Körper ist eigentlich satt.
Und trotzdem zieht es noch einmal zum Essen.

Vielleicht beruhigt es kurz.
Vielleicht gibt es Halt.
Vielleicht lenkt es ab.
Und danach wird es schwerer.

Dann geht es oft nicht nur um Essen.
Sondern um innere Beruhigung, Selbstwert, Grenzen, Trost oder Gefühle, für die tagsüber kein Raum war.

NICHT HOCHSENSIBILITÄT IST DAS PROBLEM

Hochsensibilität kann eine große Stärke sein.

Sie kann bedeuten,
fein wahrzunehmen,
tief zu empfinden,
Zusammenhänge schnell zu erkennen
und bewusst mit Menschen und Situationen umzugehen.

Belastend wird es dort,
wo ein sensibles Nervensystem immer wieder in Alarm gerät.

Dann ist die aktuelle Situation oft nur die sichtbare Oberfläche.

Nicht nur die Prüfung.
Nicht nur der Tonfall.
Nicht nur das Meeting.
Nicht nur das Essen.

Sondern auch das, was innerlich damit verbunden ist:

alte Erfahrungen,
frühe Anpassung,
Scham, Druck, Hilflosigkeit,
Selbstzweifel, Beziehungsmuster
oder Kindheitsprägungen, die bis heute mitwirken können.

Der Kopf versteht vielleicht längst, dass heute keine akute Gefahr besteht.
Aber Körper, Nervensystem und emotionales Erleben reagieren trotzdem stärker, als Sie es sich wünschen.

Genau dort setzt meine Arbeit an.


DREI ORIENTIERUNGSPUNKTE MEINER ARBEIT

1. Das sichtbare Problem ist oft nicht das eigentliche Problem

Was heute wie Angst, Blockade, Rückzug, Gereiztheit oder emotionales Essen aussieht, ist häufig der aktuelle Auslöser.

Die mitwirkende innere Ursache liegt oft tiefer:

in einer alten Verknüpfung,
einer früheren Schutzreaktion,
einer Beziehungserfahrung,
einem inneren Rollenbild
oder einem Gefühl, das damals zu viel war.

Deshalb frage ich nicht nur:

„Wie bekommen wir das Symptom weg?“

Sondern auch:

„Warum reagiert Ihr System genau hier so stark?“

2. Verstehen im Kopf beruhigt nicht automatisch den Körper

Einsicht ist wichtig.

Aber Einsicht bedeutet noch nicht automatisch, dass sich das Nervensystem sicher fühlt.

Viele sensible Menschen verstehen sehr viel.
Sie können Zusammenhänge erklären.
Sie wissen, dass eine Reaktion „eigentlich“ nicht zur heutigen Situation passt.

Und trotzdem bleibt der innere Alarm.

Dann braucht es einen Zugang, der nicht nur erklärt, sondern das innere System erreicht:

körpernah,
emotional genau,
ressourcenorientiert
und traumasensibel dosiert.

3. Kurzzeit heißt punktgenau — nicht oberflächlich

Kurzzeit-Coaching bedeutet für mich nicht, möglichst schnell über etwas hinwegzugehen.

Es bedeutet auch nicht, nur an der Oberfläche zu arbeiten.

Im Gegenteil:

Wenn nicht alles auf einmal angeschaut werden muss, kann die Arbeit klarer, ruhiger und fokussierter werden.

Wir schauen auf die konkrete Situation.
Auf den Auslöser.
Auf die innere Auslöselogik.
Auf die Ressource, die heute fehlt.
Und auf einen Schritt, der im Alltag wirklich tragfähig sein kann.

So wird Kurzzeit nicht hektisch, sondern punktgenau.


🌿 Ein Fallbeispiel aus einem Wochenend-Coaching

Wenn Sie sich ein erstes Bild machen möchten, wie traumasensibles Kurzzeit-Coaching bei hochsensiblen Menschen funktionieren kann, finden Sie hier eine wahre, anonymisierte Fallgeschichte:

Nicht die Spritze war das Problem

Als eine hochsensible Klientin zu einem kompakten Coaching-Wochenende nach Potsdam kam, hatte sie bereits zwei Jahre Psychotherapie hinter sichohne spürbare Veränderung.

Seit ihrer Kindheit geriet ihr System bei Spritzen oder Blutabnahmen in massiven Alarm.
Nicht nur Unbehagen, sondern Panik – manchmal bis zur Ohnmacht.

Naheliegend war die Annahme, dass Blut und Spritzen selbst das Problem seien.
Doch genau hier täuschte die sichtbare Logik.

Denn gerade bei hochsensiblen Menschen folgt eine emotionale Reaktion manchmal nicht der Oberfläche, sondern einer tieferen inneren Verknüpfung.
In ihrem Fall waren Spritze und Blut nicht die eigentliche Ursache – sondern nur der Auslöser.

🌿Fallgeschichte lesen: Nicht die Spritze war das Problem

Fallgeschichte: Nicht die Spritze war das Problem

Als sie zu einem kompakten Coaching-Wochenende in Potsdam anreiste, hatte sie bereits zwei Jahre Psychotherapie hinter sich – bisher ohne spürbare Veränderung in diesem konkreten Thema.

Sie war eine hochsensible Frau, klug, reflektiert, offen für Hilfe – und trotzdem seit ihrer Kindheit in etwas gefangen, das sie selbst kaum verstand:

Sobald sie eine Spritze sah oder Blut abgenommen werden sollte, geriet ihr ganzes System in Alarm.

Nicht nur Unbehagen. Panik. Manchmal bis zur Ohnmacht.

Mehr als dreißig Jahre lang hatte sie mit dieser Angst gelebt.

Natürlich lag die Vermutung nahe, dass es „einfach“ um Blut und Spritzen ging.

So sah es aus.
So fühlte es sich an.

Und genau das war der Punkt, an dem die sichtbare Logik täuschte.

Denn gerade bei hochsensiblen Menschen folgt eine emotionale Reaktion manchmal nicht der sichtbaren Oberfläche, sondern einer verborgenen inneren Verknüpfung.

Das, was Angst auslöst, ist nicht immer das, was die Angst ursprünglich erzeugt hat.

In ihrem Fall waren Blut und Spritze nicht die eigentliche Ursache.

Sie waren der Auslöser.

Genau hier wurde der Muskeltest zu einer wichtigen Orientierung im Prozess.

Ohne diese Orientierung hätten wir an einem kompakten Wochenende vermutlich dort gearbeitet, wo der Alarm sichtbar war – nicht dort, wo er ursprünglich entstanden war.

Im Laufe unserer Arbeit zeigte sich mit Hilfe des Muskeltests etwas anderes:

Es tauchten zwei frühe Szenen auf, die für ihr Nervensystem wie Startpunkte wirkten.

Szene 1: Der Schock mit drei Jahren

Sie war etwa drei Jahre alt.

Zu Weihnachten hatte sie einen Arztkoffer bekommen. Ihr Vater wollte spielen, meinte es gut, schmierte sich Marmelade auf den Finger und rief nach Hilfe, als hätte er sich schlimm verletzt.

Für ein dreijähriges, hochsensibles Kind war das kein lustiger Einfall.

Es war ein Schock.

Sie sah „Blut“.
Sie spürte Gefahr.
Und vor allem spürte sie eines:

Ich kann Papa nicht helfen.

Diese Hilflosigkeit war für ihr Nervensystem zu viel.

Etwas in ihr speicherte:

Blut bedeutet Gefahr – und ich bin ausgeliefert.

Szene 2: Die Verstärkung in der ersten Klasse

Später kam in der Schulzeit eine Impfaktion dazu.

Eine Schulkameradin schrie panisch:

„Die Spritze ist abgebrochen!“

Als sie das hörte, fiel sie in Ohnmacht.

Damit bekam die alte Spur nicht nur neue Energie – sie bekam auch ein neues Etikett:

die Spritze.

Von da an schien alles klar zu sein:

Blutabnehmen und Spritzen seien eben ihr Problem.

Aber das stimmte nur halb.

In Wahrheit reagierte ihr System nicht nur auf die Nadel selbst.

Es reagierte auf eine alte, unbewältigte Not:

Überforderung, Alarm und das kindliche Gefühl:

Etwas Schlimmes passiert – und ich bin hilflos und ohnmächtig ausgeliefert.

Genau das ist bei HSP oft schwer zu verstehen:

Das Nervensystem reagiert manchmal hochlogisch – nur eben nicht nach der sichtbaren Alltagslogik, sondern nach der inneren Erlebnislogik.

Wer dann nur am Symptom arbeitet, arbeitet womöglich am falschen Ende.

Die Situation heute ist real.

Aber die Reaktion kommt aus einer viel älteren Verknüpfung.

Als wir nicht mehr gegen das Symptom arbeiteten, sondern die eigentlichen emotionalen Treiber mit bilateralen Augenbewegungen bearbeiteten, veränderte sich etwas Grundsätzliches.

Nicht durch Reden über Blutabnehmen und Spritzen.

Nicht durch bloßes Aushalten.

Sondern dadurch, dass das alte Erleben dort angesprochen wurde, wo es festhing.

Eine Woche später ging sie zum Blutabnehmen.

Skeptisch. Vorsichtig. Fast ungläubig.

Danach berichtete sie etwas, das sie selbst kaum fassen konnte:

Sie blieb ruhig.

Sie spürte den Einstich. Natürlich.

Aber die Angst war nicht mehr da wie früher.

Zum ersten Mal in ihrem Leben war eine Spritze für sie nur noch eine Spritze – und Blutabnehmen nur noch Blutabnehmen.

Die eigentliche Botschaft dieser Fallgeschichte

Gerade bei hochsensiblen Menschen ist das auffällige Symptom nicht immer die wahre Ursache.

Manchmal ist es der sichtbare Auslöser einer viel älteren, tiefer gespeicherten Überforderung.

Genau deshalb folgt wirksame, traumasensible Begleitung bei HSP manchmal einer anderen Logik, als es von außen zunächst scheint.

Hinweis: Diese Fallgeschichte beschreibt eine individuelle Erfahrung aus meiner Praxis. Sie ist kein Heilversprechen und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.


10+ Jahre Erfahrung · Potsdam / Stahnsdorf / online · Erstkontakt ohne Druck · Coaching und Therapie klar getrennt

WAS SIE AUF DIESER WEBSEITE FINDEN KÖNNEN

Diese Webseite soll Ihnen zuerst Orientierung geben.

Sie müssen noch nicht wissen, ob Coaching oder Therapie passend ist.
Sie müssen sich nicht sofort festlegen.
Und Sie müssen Ihr Thema nicht schon perfekt erklären können.

Vielleicht geht es zunächst nur darum,

sich selbst besser zu verstehen,
innere Reaktionen nicht länger als Schwäche zu deuten,
typische Kindheitsprägungen ruhiger einzuordnen,
einen ersten Rahmen zu finden
und erst dann zu entscheiden, was der nächste Schritt sein könnte.

Der rote Faden dieser Seite ist:

Innere Ruhe

Was braucht Ihr Nervensystem, damit Alarm, Blockade oder Überforderung nachlassen können?

Selbstwirksamkeit

Was hilft Ihnen, in wichtigen Momenten wieder mehr Wahlfreiheit, Sprache und Handlungsfähigkeit zu erleben?

Klare, entlastende Grenzen

Wo braucht es frühere Signale, klarere Linien und mehr Selbstkontakt — damit nicht erst der Alarm zeigen muss, dass etwas zu viel war?

VIER TYPISCHE THEMENFELDER

Nicht jede innere Belastung zeigt sich gleich.
Doch häufig gibt es einen gemeinsamen Nenner:

In einer konkreten Situation übernimmt ein innerer Alarm oder ein altes Muster —
und danach folgen Grübeln, Selbstkritik, Rückzug oder Erschöpfung.

Prüfungsangst · Auftrittsstress · Blackout

Gut vorbereitet — und plötzlich ist alles weg.

Wenn Wissen, Sprache oder Präsenz im entscheidenden Moment nicht mehr zugänglich sind, geht es oft nicht nur um Leistung. Es geht um Sicherheit.

Mehr zu Prüfungsangst und innerem Alarm

Wut · Reizbarkeit · innere Gereiztheit

Sie wollen ruhig bleiben — und plötzlich reicht eine Kleinigkeit.

Wut kann ein Grenzsignal sein. Manchmal zeigt sie, dass vorher schon zu viel Druck, Anpassung oder Überforderung da war.

Mehr zu Wut, Reizbarkeit und Grenzen

Selbstwert im Beruf · Meeting · Nein sagen

Sie haben etwas zu sagen — und bleiben trotzdem still.

Oder Sie sagen Ja, obwohl innerlich längst Nein gemeint ist. Hier geht es oft um Selbstwert, Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und klare Grenzen.

Mehr zu Selbstwert im Beruf

Emotionales Essen · Trost · Beruhigung

Der Körper ist satt — und trotzdem entsteht der Impuls zu essen.

Vielleicht sucht nicht der Körper Nahrung, sondern das innere System Beruhigung, Trost, Halt oder einen Ausweg aus Anspannung.

Mehr zu emotionalem Essen

9. DER TRAUMASENSIBLE WEG

Der traumasensible Weg ist kein starres Programm.

Er ist ein ruhiger Orientierungsrahmen.

Sie müssen nicht alles auf einmal anschauen.
Sie müssen nicht sofort wissen, ob Coaching oder Therapie passend ist.
Und Sie müssen sich nicht vorschnell öffnen.

Wir beginnen dort, wo Sie gerade stehen.

1. Sicherer Einstieg

Zuerst geht es um einen Rahmen, der nicht überfordert.

Ruhig.
Klar.
Verlässlich.

Ein erster Kontakt muss nichts beweisen.
Er dient der Orientierung, der Passung und der Frage, welcher nächste Schritt verantwortbar und stimmig sein könnte.

2. Inneren Alarm beruhigen

Wenn das Nervensystem im falschen Moment anspringt, blockiert oder überreagiert, braucht es zuerst Entlastung.

Nicht mehr Druck.
Nicht mehr Kontrolle.
Nicht härter werden.

Sondern mehr innere Sicherheit.

Damit wieder zugänglicher wird, was eigentlich da ist:

Präsenz.
Klarheit.
Sprache.
Handlungsfähigkeit.

3. Alte Kindheitsprägungen behutsam klären

Manchmal wirken alte Rollen, Schutzmuster, Glaubenssätze oder Beziehungserfahrungen bis heute nach.

Dann braucht es einen behutsamen Blick auf das, was früher einmal notwendig war — heute aber vielleicht zu viel Kraft bindet.

Nicht bewertend.
Nicht drängend.
Nicht „Tiefe um jeden Preis“.

Sondern so, dass Selbstkontakt, Selbstwert, innere Ressourcen und Wahlfreiheit wieder mehr Raum bekommen.

4. Eine stimmige Richtung finden

Wenn innen mehr Klarheit entsteht, darf auch außen Schritt für Schritt etwas nachziehen.

Im Alltag.
In Beziehungen.
Im Beruf.
In Entscheidungen.
Im Umgang mit Grenzen.

Es geht nicht um radikale Veränderungen unter Druck.
Sondern um ruhige Kurskorrekturen, die zu Ihrem Wesen, Ihrem Nervensystem und Ihrer Lebenssituation passen.

WIE ICH ARBEITE

Ich arbeite ruhig, klar und traumasensibel.

Je nach Anliegen kann es um Kurzzeit-Coaching gehen — zum Beispiel bei Selbstwert, Grenzen, Stress, Prüfungen, beruflichen Situationen oder emotionaler Überforderung.

Oder um therapeutische Arbeit, wenn belastende Erfahrungen, alte Kindheitsprägungen, Panik, starke innere Blockaden oder anhaltende Belastungen stärker mitwirken.

Coaching und Therapie bleiben bei mir klar getrennt.

Fachlich.
Rechtlich.
Und vom Rahmen her.

In beiden Fällen geht es nicht darum, Sie schneller anzupassen oder noch belastbarer zu machen.

Es geht darum, genauer zu verstehen, was innerlich geschieht —
und Schritt für Schritt wieder mehr Sicherheit, Selbstkontakt und Handlungsspielraum zu entwickeln.

Wenn passend, arbeite ich mit wingwave®, EMDR und weiteren traumasensiblen Zugängen.

EMDR-Therapie biete ich ausschließlich in Präsenz in Potsdam an.


SICHTBAR WERDEN, OHNE SICH AUSZULIEFERN

Manchmal ist schon das Lesen ein erster Schritt.

Nicht, weil sofort etwas entschieden werden muss.
Sondern weil ein Mensch beginnt, das eigene Erleben anders einzuordnen.

Vielleicht gibt es ein Wiedererkennen.
Vielleicht entsteht ein Satz für etwas, das bisher schwer zu benennen war.
Vielleicht wird spürbar, dass bestimmte Themen nicht „zu klein“ sind, nur weil sie äußerlich unscheinbar wirken.

Gerade hochsensible Menschen haben oft lange versucht, ihre Anliegen allein zu verstehen, zu ordnen oder nicht zu groß werden zu lassen.

Deshalb darf hier zunächst Orientierung entstehen.

Ohne Seelenstriptease.
Ohne vorschnelles Öffnen.
Ohne das Gefühl, hinterher zu bereuen, zu viel gezeigt zu haben.

Sie behalten die Kontrolle darüber, was sichtbar wird, wann etwas ausgesprochen wird und wie weit ein erster Schritt überhaupt gehen darf.


WER SIE BEGLEITET

Ich bin Reinhard Persdorf.

Ich begleite seit über 10 Jahren sensible und hochsensible Menschen im Coaching und in therapeutischer Arbeit.

Ich komme aus einer Welt, in der Leistung, Struktur und Verantwortung eine große Rolle spielten. Viele Jahre war ich in einem großen Unternehmen tätig — in Prozessoptimierung, Six-Sigma-Umfeld und Führungsrollen.

Ein Schicksalsschlag hat mein Leben tief erschüttert und mich zu einer grundlegenden Neuausrichtung geführt.

Heute begleite ich vor allem hochsensible Menschen, wenn innerer Alarm, Blockaden, Überforderung oder belastende Erfahrungen ihre Handlungsfähigkeit einschränken.

Dabei verbinde ich Strukturklarheit mit einer ruhigen, klaren und traumasensiblen Prozessführung.

Mir ist wichtig:

Sicherheit geht vor Tempo.
Stabilisierung vor Tiefe.
Dosierung vor Überforderung.
Und ein erster Kontakt muss nichts beweisen.

Was Sie bei mir erwarten dürfen:

Verlässlichkeit.
Respekt.
Diskretion.
Und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.


WAS MICH QUALIFIZIERT

  • Zertifizierter wingwave®-Coach
  • Heilpraktiker für Psychotherapie nach HeilprG
  • EMDR-Therapeut
  • Über 10 Jahre Erfahrung mit hochsensiblen Klientinnen und Klienten
  • Erfahrung mit innerem Alarm, Blockaden, Stressmustern, Selbstwert- und Grenzthemen
  • Coaching und Therapie klar getrennt
  • Persönliche 1:1-Begleitung ohne Delegierung

Traumasensibles Kurzzeit-Coaching: Präsenz in Potsdam und Stahnsdorf sowie online
EMDR-Therapie: nur in Präsenz in Potsdam


Vertraulichkeit

Diskretion ist hier nicht „extra“, sondern Standard. Inhalte, Hintergründe und persönliche Themen bleiben geschützt. Gerade für Menschen in verantwortlichen oder öffentlichen Rollen ist das oft eine Voraussetzung, um überhaupt offen arbeiten zu können.

Standorte: Potsdam / Stahnsdorf · Online möglich

© 2026 · Traumasensibles Kurzzeit-Coaching für hochsensible Menschen
– Reinhard Persdorf, wingwave®-Emotionscoach & EMDR-Traumatherapeut


EIN ERSTER SCHRITT MUSS NICHT GROSS SEIN

Vielleicht reicht zunächst ein kurzer Satz.

Im kostenfreien Passungs-Check klären wir gemeinsam in Ruhe,

was Sie aktuell belastet,
welche Themen im Vordergrund stehen,
ob eher Coaching oder ein therapeutischer Rahmen passend sein könnte,
und welcher nächste Schritt für Sie stimmig wäre.

Ohne Druck.
Ohne vorschnelle Festlegung.
Und ohne dass Sie sofort alles erklären müssen.

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