* Traumasensibles Coaching & Therapie für sensible und hochsensible Menschen *

Hochsensibel – und in bestimmten Situationen springt der innere Alarm an?

Nicht Ratschläge. Nicht nur Fragen. Sondern ein geführter innerer Prozess, in dem Ihr System eigene Lösungswege finden kann.

Sie nehmen viel wahr.
Sie verstehen viel.
Und trotzdem reagiert Ihr inneres System manchmal schneller, als Sie es möchten:

gereizt, angepasst, erschöpft, unsicher
oder mit einem Ja, obwohl innerlich längst ein Nein da ist.

Vielleicht kennen Sie das Gefühl,
im entscheidenden Moment nicht mehr ganz frei zu sein:
Ruhe, Sprache, Klarheit oder Grenze sind plötzlich nicht mehr so zugänglich, wie Sie es sich wünschen.

Ich begleite sensible und hochsensible Menschen dabei,
konkrete Auslöser besser zu verstehen,
inneren Alarm zu beruhigen,
alte Kindheitsprägungen und das „Innere Kind“ behutsam zu entlasten
und neue Handlungsspielräume im Alltag aufzubauen.

VIELLEICHT KENNEN SIE DAS

Nicht jede Belastung zeigt sich gleich.
Aber viele hochsensible Menschen kennen bestimmte Momente, in denen etwas innerlich kippt.

Gut vorbereitet — und plötzlich blockiert

Sie haben gelernt.
Sie haben sich vorbereitet.
Sie wissen eigentlich, was Sie sagen möchten.

Und dann kommt die Prüfung, der Auftritt, die Präsentation oder das wichtige Gespräch.

Plötzlich wird der Kopf leer.
Worte fehlen.
Der Körper wird unruhig.
Der Faden reißt.
Oder Sie möchten am liebsten raus.

Dann geht es oft nicht nur um Vorbereitung.
Sondern um inneren Alarm.

Eine Kleinigkeit — und innerlich ist es zu viel

Sie wollen ruhig bleiben.
Fair.
Besonnen.

Und dann reicht plötzlich ein Tonfall.
Eine Nachfrage.
Ein Blick.
Noch ein Termin.
Noch mehr Input.

Vielleicht wird der Ton härter.
Vielleicht ziehen Sie sich zurück.
Vielleicht bleibt äußerlich alles ruhig — aber innerlich ist längst zu viel.

Dann ist Wut oder Reizbarkeit oft nicht einfach „zu viel Gefühl“.
Sie kann auch ein Signal sein: für Druck, Überforderung oder eine Grenze, die zu lange nicht gesehen wurde.

Sie haben etwas zu sagen — und bleiben trotzdem still

Innerlich ist etwas klar.

Ein Gedanke.
Ein Einwand.
Eine Idee.
Eine Grenze.
Ein Nein.

Aber im Meeting, im Gespräch oder im Konflikt bleibt es unausgesprochen.

Hinterher wissen Sie genau, was Sie hätten sagen wollen.
Oder Sie ärgern sich, weil Sie wieder Ja gesagt haben, obwohl innerlich längst Nein gemeint war.

Dann geht es oft nicht nur um Kommunikation.
Sondern auch um Selbstwert, Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und innere Sicherheit.

Der Körper ist satt — und trotzdem entsteht der Impuls zu essen

Vielleicht abends.
Nach einem langen Tag.
Nach zu viel Druck, Reizaufnahme, Anpassung oder Erschöpfung.

Der Körper ist eigentlich satt.
Und trotzdem zieht es noch einmal zum Essen.

Vielleicht beruhigt es kurz.
Vielleicht gibt es Halt.
Vielleicht lenkt es ab.
Und danach wird es schwerer.

Dann geht es oft nicht nur um Essen.
Sondern um innere Beruhigung, Selbstwert, Grenzen, Trost oder Gefühle, für die tagsüber kein Raum war.

Warum ich mich auf HSP spezialisiert habe

Ich arbeite mit hochsensiblen Menschen, weil ich beides kenne:

Die Verletzlichkeit

Zum Beispiel:

  • zu viel wahrnehmen
  • zu viel verarbeiten
  • zu viel fühlen
  • zu lange funktionieren
  • zu spät Grenzen setzen
  • sich selbst verlieren
  • nach außen ruhig wirken und innen kämpfen

Ich weiß, wie anstrengend es sein kann, wenn andere scheinbar mühelos durch Situationen gehen, die innerlich viel Kraft kosten.

Und ich weiß, wie lange es dauern kann, die eigene Sensibilität nicht mehr nur als Belastung zu erleben.

Und das Potenzial

Ich sehe bei hochsensiblen Menschen auch immer wieder eine große innere Fähigkeit.

Zum Beispiel:

  • schnell Zusammenhänge erkennen
  • tief verstehen
  • fein wahrnehmen
  • intensiv lernen
  • kreative Lösungen finden
  • innere Bilder nutzen
  • auf sichere Beziehung stark reagieren
  • wieder in Kraft kommen, wenn das System sich sicherer fühlt

Deshalb habe ich diesen Schwerpunkt bewusst gewählt.

Ich möchte HSP einen Weg zeigen, der nicht gegen ihre Sensibilität arbeitet — sondern mit ihr.

Ruhig. Klar. Traumasensibel.

Mehr dazu: Warum HSP?


Was meine Arbeit unterscheidet

Nicht Gesprächs- und Ratgebercoaching. Sondern ein geführter innerer Prozess.

Viele sensible und hochsensible Menschen haben bereits sehr viel verstanden.

Sie haben reflektiert.
Gelesen.
Gesprochen.
Analysiert.
Vielleicht auch schon Coaching oder Therapie ausprobiert.

Und trotzdem reagiert das innere System in bestimmten Situationen weiter:

der Körper wird unruhig,
der Kopf wird leer,
die Worte bleiben weg,
alte Schutzreaktionen springen an,
oder ein Ja kommt heraus, obwohl innerlich längst ein Nein spürbar ist.

Deshalb arbeite ich nicht wie in einem klassischen Gesprächs- oder Ratgebercoaching, bei dem die Lösung vor allem über Fragen, Einsicht oder neue Denkstrategien gefunden werden soll.

In meiner Arbeit entsteht Veränderung über einen geführten inneren Prozess.

Ein Prozess, der Körper, Nervensystem, Emotionen, innere Bilder, alte Prägungen und vorhandene Ressourcen einbezieht.

Sie müssen die passende Lösung nicht vorher im Kopf wissen.
Und ich gebe sie Ihnen auch nicht von außen vor.

Der Prozess unterstützt Ihr inneres System dabei, selbst Zugang zu stimmigen Lösungswegen zu finden — ruhig, dosiert und traumasensibel.


Neurosensible Methoden statt reine Gespräche über das Problem

Bei klar umrissenen Einzelthemen arbeite ich im Coaching — wenn passend — mit wingwave®.

In der therapeutischen Arbeit kann — klar getrennt davon — auch EMDR-Therapie eine Rolle spielen.

Das kann zum Beispiel sinnvoll sein, wenn eine konkrete Situation immer wieder inneren Alarm auslöst:

eine Prüfung,
ein Auftritt,
ein Konflikt,
ein bestimmter Tonfall,
Kritik,
ein beruflicher Moment
oder eine Situation, in der Sie eigentlich Nein sagen möchten.

Dabei geht es nicht darum, lange über das Problem zu sprechen.

Und auch nicht darum, sich nur anders zu erklären, anders zu bewerten oder mehr zusammenzureißen.

Das belastende Erleben wird im Prozess präzise fokussiert, emotional und körperlich einbezogen und in einem sicheren Rahmen verarbeitet.

So kann sich innerlich etwas neu sortieren.

Nicht nur als Gedanke.
Sondern spürbarer:

im Körper,
in der inneren Haltung,
im Selbstkontakt,
in der Grenze
und im nächsten konkreten Schritt.


Imaginativ-systemisch arbeiten, wenn alte Prägungen mitwirken

Manchmal steht nicht nur eine einzelne Situation im Vordergrund.

Manchmal zeigt sich, dass etwas Älteres mitwirkt:

frühe Kindheitsprägungen,
Glaubenssätze,
Konditionierungen,
übernommene Rollen,
innere Kind-Anteile,
alte Beziehungsmuster
oder Schutzreaktionen, die früher einmal sinnvoll waren.

Dann reicht es oft nicht, nur über die aktuelle Situation zu sprechen.

Für solche Themen arbeite ich mit imaginativ-systemischer Arbeit, zum Beispiel mit imaginativem Familienstellen, inneren Familienbildern, Reimprinting und Ressourcenarbeit.

Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit noch einmal zu durchleben.

Und auch nicht darum, Schuld zu verteilen.

Es geht darum, alte innere Prägungen aus der heutigen Erwachsenenperspektive behutsam sichtbar zu machen — und genau dort neue Ressourcen zugänglich werden zu lassen, wo sie früher gefehlt haben.

Zum Beispiel:

Schutz.
Halt.
Wärme.
Zugehörigkeit.
Selbstwert.
Grenzen.
Ermutigung.
Oder ein sicherer innerer Erwachsener.

So kann eine neue innere Erfahrung entstehen, die nicht nur verstanden, sondern innerlich nachvollzogen und im Alltag verfügbarer werden kann.


Traumasensibel dosiert — mit Transfer in den Alltag

Der Prozess bleibt steuerbar.

Es geht nicht um Tiefe um jeden Preis.
Und nicht darum, möglichst schnell möglichst viel aufzudecken.

Traumasensibel bedeutet für mich:

Sicherheit vor Tempo.
Dosierung vor Überforderung.
Stabilisierung vor Tiefe.
Und immer wieder die Verbindung zum echten Leben.

Ziel ist nicht, dass Sie im Gespräch „die richtige Antwort“ finden.

Ziel ist, dass Ihr inneres System wieder mehr Zugang bekommt zu:

Ruhe,
Klarheit,
Selbstwert,
Sprache,
Grenzen
und handlungsfähigen Schritten im Alltag.


Orientierung in Ruhe · persönlich 1:1 · online oder vor Ort in Potsdam/Stahnsdorf
EMDR-Therapie nur in Präsenz in Potsdam · Coaching und Therapie klar getrennt


DREI ORIENTIERUNGSPUNKTE MEINER ARBEIT

1. Das sichtbare Problem ist oft nicht das eigentliche Problem

Was heute wie Angst, Blockade, Rückzug, Gereiztheit oder emotionales Essen aussieht, ist häufig der aktuelle Auslöser.

Die mitwirkende innere Ursache liegt oft tiefer:

in einer alten Verknüpfung,
einer früheren Schutzreaktion,
einer Beziehungserfahrung,
einem inneren Rollenbild
oder einem Gefühl, das damals zu viel war.

Deshalb frage ich nicht nur:

„Wie bekommen wir das Symptom weg?“

Sondern auch:

„Warum reagiert Ihr System genau hier so stark?“

2. Verstehen im Kopf beruhigt nicht automatisch den Körper

Einsicht ist wichtig.

Aber Einsicht bedeutet noch nicht automatisch, dass sich das Nervensystem sicher fühlt.

Viele sensible Menschen verstehen sehr viel.
Sie können Zusammenhänge erklären.
Sie wissen, dass eine Reaktion „eigentlich“ nicht zur heutigen Situation passt.

Und trotzdem bleibt der innere Alarm.

Dann braucht es einen Zugang, der nicht nur erklärt, sondern das innere System erreicht:

körpernah,
emotional genau,
ressourcenorientiert
und traumasensibel dosiert.

3. Kurzzeit heißt punktgenau — nicht oberflächlich

Kurzzeit-Coaching bedeutet für mich nicht, möglichst schnell über etwas hinwegzugehen.

Es bedeutet auch nicht, nur an der Oberfläche zu arbeiten.

Im Gegenteil:

Wenn nicht alles auf einmal angeschaut werden muss, kann die Arbeit klarer, ruhiger und fokussierter werden.

Wir schauen auf die konkrete Situation.
Auf den Auslöser.
Auf die innere Auslöselogik.
Auf die Ressource, die heute fehlt.
Und auf einen Schritt, der im Alltag wirklich tragfähig sein kann.

So wird Kurzzeit nicht hektisch, sondern punktgenau.


Wie ich arbeite

Ruhig. Klar. Traumasensibel. Und prozessgeführt.

Ich arbeite ruhig, klar und traumasensibel — aber nicht im Sinne eines klassischen Gesprächs- oder Ratgebercoachings.

Es geht nicht darum, dass Sie noch mehr über sich nachdenken, noch mehr Fragen beantworten oder noch mehr Strategien sammeln, die im entscheidenden Moment doch nicht verfügbar sind.

Viele sensible und hochsensible Menschen haben bereits viel verstanden.
Sie haben reflektiert.
Gelesen.
Gesprochen.
Analysiert.

Und trotzdem reagiert das innere System in bestimmten Situationen weiter:

blockiert, angepasst, gereizt, erschöpft, sprachlos
oder mit einem Ja, obwohl innerlich längst ein Nein da ist.

Genau dort setzt meine Arbeit an.

Nicht nur im Gespräch über das Problem.
Sondern in einem geführten inneren Prozess, der Körper, Nervensystem, Emotionen, innere Bilder, alte Prägungen und neue Ressourcen einbezieht.

Je nach Anliegen kann es um Kurzzeit-Coaching gehen — zum Beispiel bei Selbstwert, Grenzen, Stress, Prüfungen, Auftrittssituationen, beruflichen Momenten oder emotionaler Überforderung.

Bei klar umrissenen Einzelthemen arbeite ich im Coaching — wenn passend — mit wingwave® und weiteren neurosensiblen Methoden.

Dabei geht es nicht darum, Ihnen von außen eine Lösung vorzugeben.

Sondern darum, das Thema präzise zu fokussieren, emotional und körperlich einzubeziehen und so zu verarbeiten, dass Ihr eigenes System wieder Zugang finden kann zu:

  • mehr Ruhe
  • klarerer innerer Haltung
  • Selbstkontakt
  • Sprache
  • Grenzen
  • Handlungsspielraum

Wenn belastende Erfahrungen, alte Kindheitsprägungen, Panik, starke innere Blockaden oder anhaltende Belastungen stärker mitwirken, kann ein therapeutischer Rahmen sinnvoller sein.

In der therapeutischen Arbeit kann — wenn der Rahmen passt — auch EMDR-Therapie eine Rolle spielen.

Wenn frühe Prägungen, Glaubenssätze, Konditionierungen, innere Kind-Anteile oder alte Rollenbilder mitwirken, arbeite ich außerdem mit imaginativ-systemischer Arbeit, inneren Familienbildern, Reimprinting und Ressourcenarbeit.

Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit noch einmal zu durchleben.
Und auch nicht darum, Schuld zu verteilen.

Es geht darum, alte innere Prägungen behutsam sichtbar zu machen — und dort neue Ressourcen zugänglich werden zu lassen, wo sie früher gefehlt haben.

Coaching und Therapie bleiben bei mir klar getrennt.

Fachlich.
Rechtlich.
Und vom Rahmen her.

In beiden Fällen geht es nicht darum, Sie schneller anzupassen, härter zu machen oder noch belastbarer funktionieren zu lassen.

Es geht darum, dass Ihr inneres System neue Erfahrungen machen kann — ruhig, dosiert und traumasensibel.

Damit nicht nur ein neuer Gedanke entsteht, sondern eine veränderte innere Haltung spürbarer werden kann:

mehr Sicherheit,
mehr Selbstwert,
klarere Grenzen
und konkrete Handlungsschritte im Alltag.

EMDR-Therapie biete ich ausschließlich in Präsenz in Potsdam an.


🌿 Ein Fallbeispiel aus einem Wochenend-Coaching

Wenn Sie sich ein erstes Bild machen möchten, wie traumasensibles Kurzzeit-Coaching bei hochsensiblen Menschen funktionieren kann, finden Sie hier eine wahre, anonymisierte Fallgeschichte:

Nicht die Spritze war das Problem

Als eine hochsensible Klientin zu einem kompakten Coaching-Wochenende nach Potsdam kam, hatte sie bereits zwei Jahre Psychotherapie hinter sichohne spürbare Veränderung.

Seit ihrer Kindheit geriet ihr System bei Spritzen oder Blutabnahmen in massiven Alarm.
Nicht nur Unbehagen, sondern Panik – manchmal bis zur Ohnmacht.

Naheliegend war die Annahme, dass Blut und Spritzen selbst das Problem seien.
Doch genau hier täuschte die sichtbare Logik.

Denn gerade bei hochsensiblen Menschen folgt eine emotionale Reaktion manchmal nicht der Oberfläche, sondern einer tieferen inneren Verknüpfung.
In ihrem Fall waren Spritze und Blut nicht die eigentliche Ursache – sondern nur der Auslöser.

🌿Fallgeschichte lesen: Nicht die Spritze war das Problem

Fallgeschichte: Nicht die Spritze war das Problem

Als sie zu einem kompakten Coaching-Wochenende in Potsdam anreiste, hatte sie bereits zwei Jahre Psychotherapie hinter sich – bisher ohne spürbare Veränderung in diesem konkreten Thema.

Sie war eine hochsensible Frau, klug, reflektiert, offen für Hilfe – und trotzdem seit ihrer Kindheit in etwas gefangen, das sie selbst kaum verstand:

Sobald sie eine Spritze sah oder Blut abgenommen werden sollte, geriet ihr ganzes System in Alarm.

Nicht nur Unbehagen. Panik. Manchmal bis zur Ohnmacht.

Mehr als dreißig Jahre lang hatte sie mit dieser Angst gelebt.

Natürlich lag die Vermutung nahe, dass es „einfach“ um Blut und Spritzen ging.

So sah es aus.
So fühlte es sich an.

Und genau das war der Punkt, an dem die sichtbare Logik täuschte.

Denn gerade bei hochsensiblen Menschen folgt eine emotionale Reaktion manchmal nicht der sichtbaren Oberfläche, sondern einer verborgenen inneren Verknüpfung.

Das, was Angst auslöst, ist nicht immer das, was die Angst ursprünglich erzeugt hat.

In ihrem Fall waren Blut und Spritze nicht die eigentliche Ursache.

Sie waren der Auslöser.

Genau hier wurde der Muskeltest zu einer wichtigen Orientierung im Prozess.

Ohne diese Orientierung hätten wir an einem kompakten Wochenende vermutlich dort gearbeitet, wo der Alarm sichtbar war – nicht dort, wo er ursprünglich entstanden war.

Im Laufe unserer Arbeit zeigte sich mit Hilfe des Muskeltests etwas anderes:

Es tauchten zwei frühe Szenen auf, die für ihr Nervensystem wie Startpunkte wirkten.

Szene 1: Der Schock mit drei Jahren

Sie war etwa drei Jahre alt.

Zu Weihnachten hatte sie einen Arztkoffer bekommen. Ihr Vater wollte spielen, meinte es gut, schmierte sich Marmelade auf den Finger und rief nach Hilfe, als hätte er sich schlimm verletzt.

Für ein dreijähriges, hochsensibles Kind war das kein lustiger Einfall.

Es war ein Schock.

Sie sah „Blut“.
Sie spürte Gefahr.
Und vor allem spürte sie eines:

Ich kann Papa nicht helfen.

Diese Hilflosigkeit war für ihr Nervensystem zu viel.

Etwas in ihr speicherte:

Blut bedeutet Gefahr – und ich bin ausgeliefert.

Szene 2: Die Verstärkung in der ersten Klasse

Später kam in der Schulzeit eine Impfaktion dazu.

Eine Schulkameradin schrie panisch:

„Die Spritze ist abgebrochen!“

Als sie das hörte, fiel sie in Ohnmacht.

Damit bekam die alte Spur nicht nur neue Energie – sie bekam auch ein neues Etikett:

die Spritze.

Von da an schien alles klar zu sein:

Blutabnehmen und Spritzen seien eben ihr Problem.

Aber das stimmte nur halb.

In Wahrheit reagierte ihr System nicht nur auf die Nadel selbst.

Es reagierte auf eine alte, unbewältigte Not:

Überforderung, Alarm und das kindliche Gefühl:

Etwas Schlimmes passiert – und ich bin hilflos und ohnmächtig ausgeliefert.

Genau das ist bei HSP oft schwer zu verstehen:

Das Nervensystem reagiert manchmal hochlogisch – nur eben nicht nach der sichtbaren Alltagslogik, sondern nach der inneren Erlebnislogik.

Wer dann nur am Symptom arbeitet, arbeitet womöglich am falschen Ende.

Die Situation heute ist real.

Aber die Reaktion kommt aus einer viel älteren Verknüpfung.

Als wir nicht mehr gegen das Symptom arbeiteten, sondern die eigentlichen emotionalen Treiber mit bilateralen Augenbewegungen bearbeiteten, veränderte sich etwas Grundsätzliches.

Nicht durch Reden über Blutabnehmen und Spritzen.

Nicht durch bloßes Aushalten.

Sondern dadurch, dass das alte Erleben dort angesprochen wurde, wo es festhing.

Eine Woche später ging sie zum Blutabnehmen.

Skeptisch. Vorsichtig. Fast ungläubig.

Danach berichtete sie etwas, das sie selbst kaum fassen konnte:

Sie blieb ruhig.

Sie spürte den Einstich. Natürlich.

Aber die Angst war nicht mehr da wie früher.

Zum ersten Mal in ihrem Leben war eine Spritze für sie nur noch eine Spritze – und Blutabnehmen nur noch Blutabnehmen.

Die eigentliche Botschaft dieser Fallgeschichte

Gerade bei hochsensiblen Menschen ist das auffällige Symptom nicht immer die wahre Ursache.

Manchmal ist es der sichtbare Auslöser einer viel älteren, tiefer gespeicherten Überforderung.

Genau deshalb folgt wirksame, traumasensible Begleitung bei HSP manchmal einer anderen Logik, als es von außen zunächst scheint.

Hinweis: Diese Fallgeschichte beschreibt eine individuelle Erfahrung aus meiner Praxis. Sie ist kein Heilversprechen und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.


10+ Jahre Erfahrung · Potsdam / Stahnsdorf / online · Erstkontakt ohne Druck · Coaching und Therapie klar getrennt

SICHTBAR WERDEN, OHNE SICH AUSZULIEFERN

Manchmal ist schon das Lesen ein erster Schritt.

Nicht, weil sofort etwas entschieden werden muss.
Sondern weil ein Mensch beginnt, das eigene Erleben anders einzuordnen.

Vielleicht gibt es ein Wiedererkennen.
Vielleicht entsteht ein Satz für etwas, das bisher schwer zu benennen war.
Vielleicht wird spürbar, dass bestimmte Themen nicht „zu klein“ sind, nur weil sie äußerlich unscheinbar wirken.

Gerade hochsensible Menschen haben oft lange versucht, ihre Anliegen allein zu verstehen, zu ordnen oder nicht zu groß werden zu lassen.

Deshalb darf hier zunächst Orientierung entstehen.

Ohne Seelenstriptease.
Ohne vorschnelles Öffnen.
Ohne das Gefühl, hinterher zu bereuen, zu viel gezeigt zu haben.

Sie behalten die Kontrolle darüber, was sichtbar wird, wann etwas ausgesprochen wird und wie weit ein erster Schritt überhaupt gehen darf.


WER SIE BEGLEITET

Ich bin Reinhard Persdorf.

Ich begleite seit über 10 Jahren sensible und hochsensible Menschen im Coaching und in therapeutischer Arbeit.

Ich komme aus einer Welt, in der Leistung, Struktur und Verantwortung eine große Rolle spielten. Viele Jahre war ich in einem großen Unternehmen tätig — in Prozessoptimierung, Six-Sigma-Umfeld und Führungsrollen.

Ein Schicksalsschlag hat mein Leben tief erschüttert und mich zu einer grundlegenden Neuausrichtung geführt.

Heute begleite ich vor allem hochsensible Menschen, wenn innerer Alarm, Blockaden, Überforderung oder belastende Erfahrungen ihre Handlungsfähigkeit einschränken.

Dabei verbinde ich Strukturklarheit mit einer ruhigen, klaren und traumasensiblen Prozessführung.

Mir ist wichtig:

Sicherheit geht vor Tempo.
Stabilisierung vor Tiefe.
Dosierung vor Überforderung.
Und ein erster Kontakt muss nichts beweisen.

Was Sie bei mir erwarten dürfen:

Verlässlichkeit.
Respekt.
Diskretion.
Und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.


WAS MICH QUALIFIZIERT

  • Zertifizierter wingwave®-Coach
  • Heilpraktiker für Psychotherapie nach HeilprG
  • EMDR-Therapeut
  • Über 10 Jahre Erfahrung mit hochsensiblen Klientinnen und Klienten
  • Erfahrung mit innerem Alarm, Blockaden, Stressmustern, Selbstwert- und Grenzthemen
  • Coaching und Therapie klar getrennt
  • Persönliche 1:1-Begleitung ohne Delegierung

Traumasensibles Kurzzeit-Coaching: Präsenz in Potsdam und Stahnsdorf sowie online
EMDR-Therapie: nur in Präsenz in Potsdam


Vertraulichkeit

Diskretion ist hier nicht „extra“, sondern Standard. Inhalte, Hintergründe und persönliche Themen bleiben geschützt. Gerade für Menschen in verantwortlichen oder öffentlichen Rollen ist das oft eine Voraussetzung, um überhaupt offen arbeiten zu können.

Standorte: Potsdam / Stahnsdorf · Online möglich

© 2026 · Traumasensibles Kurzzeit-Coaching für hochsensible Menschen
– Reinhard Persdorf, wingwave®-Emotionscoach & EMDR-Traumatherapeut


EIN ERSTER SCHRITT MUSS NICHT GROSS SEIN

Vielleicht reicht zunächst ein kurzer Satz.

Im kostenfreien Passungs-Check klären wir gemeinsam in Ruhe,

was Sie aktuell belastet,
welche Themen im Vordergrund stehen,
ob eher Coaching oder ein therapeutischer Rahmen passend sein könnte,
und welcher nächste Schritt für Sie stimmig wäre.

Ohne Druck.
Ohne vorschnelle Festlegung.
Und ohne dass Sie sofort alles erklären müssen.