Auf den Punkt gebracht:

Als wingwave-Coach und EMDR-Therapeut verbinde ich

  • langjährige Erfahrung mit sensiblen und hochsensiblen Menschen,
  • eine punktgenaue Stressfokussierung,
  • emotionale Verarbeitungswege und eine 
  • ressourcen- und werteorientierte Übertragung in den Alltag –

ruhig, klar, traumasensibel

und mit klarer Trennung von Coaching und Therapie.

Hochsensible Menschen (HSP) am Limit

Mein HSP-Coaching in Potsdam richtet sich an sensible und hochsensible Menschen, die viel verstanden und versucht haben – und trotzdem in bestimmten Situationen nicht so reagieren können, wie sie eigentlich möchten.

Wenn Selbsthilfe nicht weiterhilft — was dann?

Was bedeutet es, als sensibler oder hochsensibler Mensch an ein persönliches Limit zu kommen?

Ein solches Limit kann sich auf zwei Arten zeigen:

1. Die Situation selbst ist überwältigend

Zum Beispiel eine Diagnose, eine Operation, ein drohender Jobverlust, eine Trennung oder die Angst, einen geliebten Menschen zu verlieren.

Sie wissen im Moment nicht, wie es weitergehen soll.

2. Sie wissen, was Sie möchten – und sind trotzdem blockiert

Zum Beispiel vor einer Prüfung, in einem wichtigen Gespräch, beim Nein-Sagen oder in einer belastenden Beziehungssituation.

Sie wissen eigentlich, was Sie sagen oder tun möchten.

Und trotzdem fehlen die Worte, der Kopf wird leer oder Sie reagieren anders, als Sie es sich vorgenommen haben.

Unter starkem Stress können klares Denken, Sprache und bewusstes Handeln vorübergehend blockiert sein.

Genau darum geht es auf dieser Webseite.

Um sensible und hochsensible Menschen, die an einem persönlichen Limit angekommen sind – und ruhig klären möchten:

  • Was belastet mich gerade?
  • Was geschieht im entscheidenden Moment?
  • Welche Unterstützung brauche ich?
  • Und welcher nächste Schritt passt wirklich zu meiner Situation?

Button: Ruhige Erstorientierung anfragen

15–20 Minuten · kostenfrei · ohne Vorbereitung · ohne Verpflichtung · ein Satz genügt

Mehr als Selbsthilfe.
Tiefergehend, wenn Verstehen allein nicht weiterhilft.
Klar gerahmt: Coaching oder Therapie.

Inhaltsverzeichnis zur schnellen Orientierung

Sie müssen diese Seite nicht vollständig von Anfang bis Ende lesen.

Beginnen Sie mit dem Kapitel, das gerade am besten zu Ihrer Frage passt.


1. Was kann HSP-Coaching in Potsdam für Sie bedeuten?

1.1 Welchen Nutzen kann dieser Weg haben?

Mehr innerer Halt, mehr Klarheit und mehr Handlungsspielraum.

Damit Sie unter Stress häufiger auf das zurückgreifen können, was Sie eigentlich wissen, möchten und können.

Weiterlesen: Welchen Nutzen kann dieser Weg haben?

1.2 Wie läuft der traumasensible Weg ab?

Wir beginnen mit Ihrem konkreten Anliegen.

Danach klären wir, was heute belastet, was möglicherweise mitwirkt und welcher Rahmen zu Ihrer Situation passt.

Weiterlesen: Wie läuft der Weg konkret ab?

1.3 Wie ist der erste Schritt möglich?

Mit einer ruhigen Erstorientierung:

15–20 Minuten · kostenfrei · ohne Vorbereitung · ohne Verpflichtung

Ein Satz genügt.

Weiterlesen: Wie ist der erste Schritt möglich?


2. HSP-Coaching in Potsdam: Verstehen, was Sie heute noch belastet

2.1 Warum reicht Selbsthilfe manchmal nicht mehr aus?

Selbsthilfe kann viel bewirken.

Unter starkem Stress ist das, was Sie verstanden und gelernt haben, im entscheidenden Moment jedoch manchmal nicht erreichbar.

Weiterlesen: Warum Selbsthilfe manchmal nicht mehr reicht

2.2 Welche Themen zeigen diese Grenze besonders deutlich?

Zum Beispiel Angst, Blockaden, Beziehungsstress, Anpassung, Perfektion und Erschöpfung.

Weiterlesen: Welche Themen zeigen diese Grenze besonders deutlich?

2.3 Was kann hinter heutigen HSP-Themen mitwirken?

Einzelne belastende Erfahrungen, alte Beziehungs- und Kindheitsprägungen oder erlernte Stress- und Schutzreaktionen.

Weiterlesen:Was wirkt hinter heutigen HSP-Themen oft mit?


3. HSP-Coaching oder EMDR-Therapie – welcher Rahmen passt?

3.1 Was ist hier anders?

Wir beginnen nicht mit einer Methode, sondern mit Ihrem konkreten Problem.

Dann klären wir ruhig:

  • Was belastet heute?
  • Was wirkt möglicherweise mit?
  • Was braucht zuerst Halt?
  • Und welcher Rahmen ist verantwortungsvoll?

Weiterlesen: Was ist hier anders?

3.2 Wer begleitet Sie?

Ein persönlicher Einblick in meine Erfahrung, meine Haltung und meinen fachlichen Hintergrund.

Weiterlesen: Wer begleitet Sie?

3.3 Häufig gestellte Fragen

Antworten zu Hochsensibilität, Coaching, therapeutischer Arbeit, Ablauf, Terminen und Kosten.

Weiterlesen: FAQ: Häufige gestellte Fragen 


1.1 Welchen Nutzen kann dieser Weg haben?

Kurz gesagt

Das Ziel ist nicht, weniger sensibel zu werden.

Sondern unter Stress wieder häufiger auf das zurückgreifen zu können, was Sie eigentlich:

  • wissen,
  • möchten
  • und können.

Der mögliche Nutzen:

Mehr innerer Halt. Mehr Klarheit. Mehr Handlungsspielraum.

Nicht immer sofort und nicht als Versprechen, dass anschließend „alles weg“ ist. Sondern Schritt für Schritt – so, wie es für Ihre Situation möglich und tragbar ist.

Innerer Umgang

Sich selbst besser verstehen
Starke Reaktionen müssen nicht bedeuten, dass Sie zu empfindlich, schwierig oder nicht belastbar sind. Sie können nachvollziehbare Stress- und Schutzreaktionen sein.

Weniger gegen sich selbst kämpfen
Aus Selbstvorwürfen kann allmählich ein verständnisvollerer Umgang mit sich selbst entstehen.

Mehr inneren Halt entwickeln
Sie können lernen, belastende Gefühle früher wahrzunehmen und sich in schwierigen Momenten besser zu stabilisieren.

Handlungsfähigkeit

Im entscheidenden Moment klarer bleiben
Zum Beispiel in einer Prüfung, einem wichtigen Gespräch oder bei einer belastenden Entscheidung.

Eigene Grenzen besser vertreten
Ein inneres Nein kann häufiger auch zu einem ausgesprochenen Nein werden.

Anders reagieren können
Zwischen einem Auslöser und Ihrer Reaktion kann wieder mehr Abstand entstehen – und damit mehr Wahlmöglichkeit.

Passender Rahmen

Das eigentliche Thema genauer einordnen
Wir betrachten nicht nur das sichtbare Problem, sondern auch das, was die Belastung möglicherweise auslöst oder aufrechterhält.

Coaching oder therapeutische Arbeit klären
Nicht jedes Thema gehört automatisch ins Coaching. Und nicht jedes Anliegen braucht einen therapeutischen Rahmen.

Überforderung vermeiden
Wir prüfen, was gerade tragbar ist, was zuerst Stabilität braucht und welcher nächste Schritt verantwortungsvoll erscheint.

Alltag und Entscheidungen

Früher merken, wenn etwas kippt
Eine beginnende Stressreaktion kann eher wahrgenommen werden, bevor sie Denken, Sprache oder Handeln vollständig bestimmt.

Stimmiger entscheiden
Entscheidungen müssen dann nicht mehr so stark von Angst, Schuld, Anpassung oder dem Wunsch bestimmt werden, niemanden zu enttäuschen.

Den eigenen Weg ernster nehmen
Kleine Schritte können wieder stärker zu Ihren Werten, Bedürfnissen und dem Leben passen, das Sie tatsächlich führen möchten.

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1.2 Wie läuft der traumasensible Weg konkret ab?

Kurz gesagt

Der traumasensible Weg beginnt nicht mit einer Diagnose oder einer bestimmten Methode.

Er beginnt mit Ihrem konkreten Anliegen:

  • Was belastet Sie gerade?
  • Was wirkt möglicherweise mit?
  • Was braucht zuerst Halt?
  • Welcher nächste Schritt passt zu Ihrer Situation?

Das Ziel ist nicht, Ihre Sensibilität zu verändern.

Das Ziel ist:

Mehr Orientierung. Mehr innere Sicherheit. Mehr Handlungsspielraum.

Der Weg folgt keiner starren Schablone. Sie müssen weder sofort alles lösen noch Ihre ganze Geschichte von Anfang bis Ende erzählen.

Der Weg in fünf Stationen

Station 1 · Ruhige Erstorientierung

Erste Frage: Könnte mein Rahmen grundsätzlich zu Ihrem Anliegen passen?

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Sie müssen nicht Ihre ganze Geschichte erzählen. Ein Satz genügt.

Zum Beispiel:

  • „Ich merke, dass Selbsthilfe nicht mehr reicht.“
  • „Ich weiß nicht, ob mein Thema Coaching oder Therapie ist.“
  • „Ich weiß viel – aber im entscheidenden Moment reagiere ich trotzdem anders.“

In der Erstorientierung klären wir, ob eine Zusammenarbeit grundsätzlich sinnvoll erscheint – oder ob ein anderer nächster Schritt besser passt.

Station 2 · Rahmen und Richtung klären

Coaching, therapeutische Arbeit oder ein anderer Schritt?

Wenn eine Zusammenarbeit sinnvoll erscheint, schauen wir genauer:

  • Was bindet im Moment am meisten Kraft?
  • Welche Situationen oder Reaktionen wiederholen sich?
  • Was haben Sie bereits versucht?
  • Was soll in Ihrem Leben wieder mehr möglich werden?

Dabei klären wir nicht nur, wovon Sie weg möchten, sondern auch, wohin Sie sich wieder bewegen möchten:

mehr Selbstkontakt, klarere Grenzen, innere Ruhe oder stimmigeres Handeln.

Diese Richtung muss am Anfang noch nicht endgültig sein. Ein erster innerer Kompass genügt.

Station 3 · Sichtbar machen, was mitwirkt

Ein konkreter Ausgangspunkt statt alles gleichzeitig.

Wir wählen zunächst eine Situation, in der die Belastung besonders deutlich wird.

Zum Beispiel:

  • ein wichtiges Gespräch,
  • ein Ja trotz innerem Nein,
  • eine starke Reaktion auf Kritik,
  • eine Blockade oder Erschöpfungsspirale.

Dann schauen wir:

  • Was gehört zur heutigen Situation?
  • Was wird zusätzlich ausgelöst?
  • Welche erlernte Stress- oder Schutzreaktion springt an?
  • Welche Ressource fehlt im entscheidenden Moment?

Dabei geht es nicht darum, vorschnell tief in die Vergangenheit zu gehen. Entscheidend ist zunächst, sichtbar zu machen, was heute noch mitwirkt.

Station 4 · Ressourcen und Richtung stärken

Der Weg endet nicht beim Verstehen.

Gestärkt werden soll das, was Ihnen im entscheidenden Moment wieder zur Verfügung stehen soll:

Innerer Halt
Innere Sicherheit, Körperruhe und Abstand.

Selbstkontakt
Eigene Grenzen, Bedürfnisse, Werte und Orientierung.

Handlungsfähigkeit
Mut, Wahlmöglichkeiten und konkrete nächste Schritte.

Eine wichtige Leitfrage lautet:

Was wäre jetzt ein kleiner Schritt hin zu dem, was Ihnen wirklich wichtig ist?

Das kann eine Pause sein, ein ausgesprochenes Nein, ein klärendes Gespräch oder eine Entscheidung, nicht wieder automatisch in Anpassung, Perfektion oder Funktionieren zurückzugehen.

Station 5 · Den nächsten stimmigen Schritt klären

Veränderung soll im Alltag spürbar werden.

Nach jeder Etappe prüfen wir:

  • Was hat sich bereits verändert?
  • Was braucht noch Zeit oder weitere Stärkung?
  • Welcher Rahmen ist jetzt verantwortlich?
  • Was ist der nächste überschaubare Schritt im Alltag?

So entsteht kein Druck, sofort alles lösen zu müssen.

Der Weg bleibt überschaubar:

Schritt für Schritt. Mit Blick auf das, was belastet – und auf das, was wieder möglich werden soll.

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1.3 Wie kann der erste Schritt aussehen?

Kurz gesagt

Sie müssen nicht beweisen, dass Ihr Anliegen „schlimm genug“ ist.

Und Sie müssen noch nicht wissen, ob Coaching, therapeutische Arbeit oder ein anderer Weg zu Ihrer Situation passt.

Für den Anfang genügt eine ruhige Erstorientierung.

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Der erste Schritt darf klein bleiben

Sie müssen:

  • nichts vorbereiten,
  • sich noch nicht festlegen,
  • Ihre Geschichte nicht vollständig erzählen,
  • und Ihr Anliegen nicht perfekt erklären.

Ein Satz genügt.

Was die Erstorientierung ist

Ein kurzes Gespräch, in dem wir gemeinsam klären:

  • Worum geht es ungefähr?
  • Passt Ihr Anliegen grundsätzlich zu meinem Angebot?
  • Kommt Coaching infrage?
  • Könnte therapeutische Arbeit verantwortungsvoller sein?
  • Oder wäre ein anderer nächster Schritt sinnvoller?

Was die Erstorientierung nicht ist

  • keine Diagnose,
  • keine Therapiesitzung,
  • kein Verkaufsgespräch,
  • keine Verpflichtung zur weiteren Zusammenarbeit.

So könnten Sie beginnen

Zum Beispiel mit einem einfachen Satz:

  • „Ich funktioniere nur noch.“
  • „Ich kann nicht Nein sagen.“
  • „Ich weiß viel, aber ich komme trotzdem nicht weiter.“
  • „Etwas in mir reagiert immer wieder stärker, als ich möchte.“

Mehr müssen Sie für den ersten Kontakt zunächst nicht erklären.

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Sie müssen noch nicht wissen, welcher Rahmen passt.
Genau das darf im ersten Gespräch geklärt werden.

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2.1 Warum Selbsthilfe manchmal nicht mehr reicht

Kurz gesagt

Selbsthilfe kann viel bewirken. Sie kann helfen, sich selbst besser zu verstehen, Belastungen einzuordnen und neue Möglichkeiten kennenzulernen.

Unter starkem Stress ist dieses Wissen im entscheidenden Moment jedoch manchmal nicht erreichbar.

Das bedeutet nicht, dass Ihre Selbsthilfe falsch war oder Sie versagt haben. Es kann darauf hinweisen, dass eine automatische Stress- oder Schutzreaktion einen anderen Rahmen braucht.

Wenn Wissen den entscheidenden Moment nicht erreicht

Vielleicht haben Sie bereits viel getan:

  • gelesen und reflektiert,
  • Übungen ausprobiert,
  • Gespräche geführt,
  • sich selbst aufmerksam beobachtet.

Und trotzdem geschieht im entscheidenden Moment etwas anderes:

  • Der Kopf wird leer.
  • Worte fehlen.
  • Aus einem inneren Nein wird wieder ein Ja.
  • Kritik trifft tiefer, als Sie möchten.
  • Sie funktionieren weiter, obwohl Ihre Kraft nachlässt.

Dann verändert sich die Frage

Nicht:

„Was mache ich falsch?“

Sondern:

„Was hat mein System gelernt – und was davon wirkt heute noch mit?“

Möglicherweise wirken alte innere Regeln weiter:

  • „Ich muss mich anpassen.“
  • „Ich darf niemanden enttäuschen.“
  • „Ich muss stark sein.“
  • „Ich darf keine Last sein.“
  • „Ich bin sicher, wenn ich alles richtig mache.“

Manchmal braucht ein solches Muster mehr als neues Wissen.

Eine Grenze der Selbsthilfe ist keine Grenze des Menschen. Sie kann ein Hinweis darauf sein, dass der nächste Schritt nicht mehr allein gegangen werden muss.

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2.2 Welche Themen zeigen diese Grenze besonders deutlich?

Kurz gesagt

Angst, Blockaden, Beziehungsstress oder Erschöpfung sind nicht einfach „zu viel Sensibilität“.

Sie können darauf hinweisen, dass unter Belastung alte Stress- und Schutzreaktionen mitwirken.

Angst und emotionale Blockaden

Der Kopf weiß: „Eigentlich ist es nicht gefährlich.“
Der Körper reagiert trotzdem.

Das kann sich zeigen:

  • vor einem Arzttermin oder einer Prüfung,
  • in einem wichtigen Gespräch,
  • bei Kritik oder Sichtbarkeit,
  • vor einer Entscheidung,
  • durch einen leeren Kopf oder fehlende Worte.

Dann geht es nicht nur um mehr Mut.

Die entscheidende Frage lautet:

Was wird in diesem Moment ausgelöst?

Beziehungsstress, Anpassung und Grenzen

Sie möchten bei sich bleiben – und verlieren trotzdem Ihren inneren Halt.

Das kann sich zeigen:

  • Ein Tonfall, ein Blick oder Schweigen bringt Sie aus dem Gleichgewicht.
  • Aus einem inneren Nein wird wieder ein Ja.
  • Sie passen sich an oder rechtfertigen sich.
  • Sie ziehen sich zurück.
  • Sie reagieren schärfer, als Sie es eigentlich möchten.

Dann geht es möglicherweise nicht nur um Kommunikation. Alte Bindungs-, Wert- oder Anpassungsmuster können mitwirken.

Perfektion, Funktionieren und Erschöpfung

Nach außen läuft vieles weiter. Innerlich werden die Reserven immer knapper.

Das kann sich zeigen:

  • Der Kopf läuft ständig weiter.
  • Pausen bringen kaum noch Erholung.
  • Wochenenden reichen nicht mehr aus.
  • Der Tag beginnt bereits mit zu wenig Kraft.
  • Perfektion und Verantwortung lassen kaum ein Nachlassen zu.

Dann geht es möglicherweise nicht nur um Zeit- oder Stressmanagement.

Funktionieren kann ein erlerntes Schutzmuster sein, das früher geholfen hat – heute aber immer mehr Kraft bindet.

Entscheidend ist nicht, in welche Kategorie Ihr Anliegen fällt. Entscheidend ist, was im belastenden Moment geschieht und was Sie dann brauchen.

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2.3 Was kann hinter heutigen HSP-Themen mitwirken?

Kurz gesagt

Das sichtbare Problem und das, was daran mitwirkt, müssen nicht dasselbe sein.

Hinter Angst, Blockaden, Anpassung, Perfektion oder Erschöpfung können stehen:

  • eine aktuelle Belastung,
  • eine einzelne prägende Erfahrung,
  • länger entstandene Stress- und Beziehungsmuster.

Der traumasensible Blick fragt deshalb nicht vorschnell:

„Wie bekomme ich das weg?“

Sondern zunächst:

„Was wirkt in diesem Moment möglicherweise mit?“

Ebene 1 · Einzelne Alarmspuren

Eine bestimmte Erfahrung hat sich besonders stark eingeprägt.

Das kann beispielsweise ein Schreck, eine Beschämung, ein Kontrollverlust, ein medizinisches Erlebnis, eine Prüfung oder ein Konflikt gewesen sein.

In einer ähnlichen Situation reagiert das System heute möglicherweise erneut:

  • Der Körper gerät schnell in Alarm.
  • Der Kopf wird leer.
  • Worte fehlen.
  • Der Impuls ist stärker als der bewusste Wille.

Für solche scheinbar kleinen, aber innerlich stark gespeicherten Erfahrungen wird manchmal der Begriff Microtrauma verwendet.

Ebene 2 · Alte Stress- und Beziehungsmuster

Nicht ein einzelnes Ereignis, sondern wiederholte Erfahrungen haben ein Muster entstehen lassen.

Vielleicht fehlte einem sensiblen Kind über längere Zeit etwas Wichtiges:

  • Sicherheit und Halt,
  • Schutz und Wertschätzung,
  • Raum für eigene Bedürfnisse,
  • Erlaubnis für Grenzen,
  • Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.

Daraus können Schutzmuster entstehen:

  • Anpassung und Perfektion,
  • Überverantwortung und Funktionieren,
  • Rückzug und Selbstzweifel,
  • Scham oder starke Kritikempfindlichkeit,
  • das Gefühl, nicht richtig zu sein.

Diese länger wirkenden Stress- und Beziehungsmuster sind ein zentrales Feld meiner Arbeit. Sie können bis heute Selbstwert, Grenzen, Beziehungen und den eigenen Lebensweg beeinflussen.

Warum diese Unterscheidung wichtig ist

Eine einzelne Alarmspur kann möglicherweise gezielt bearbeitet werden.

Ein umfassenderes Muster braucht häufig mehr Stabilisierung, Zeit und manchmal einen therapeutischen Rahmen.

Nicht jede heutige Belastung muss aus der Vergangenheit stammen. Deshalb wird nichts vorschnell festgelegt. Wir prüfen ruhig, was zur aktuellen Situation gehört, was möglicherweise mitwirkt und welcher Rahmen verantwortungsvoll ist.

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3.1 Was ist hier anders?

Kurz gesagt

Hier geht es nicht um noch mehr Tipps oder eine vorschnell ausgewählte Methode.

Wir klären zunächst:

  • Was belastet Sie heute?
  • Was wirkt möglicherweise mit?
  • Was braucht zuerst Halt?
  • Welcher Rahmen passt zu Ihrem Anliegen?

Mehr als Selbsthilfe.
Tiefergehend als klassisches Coaching.
Klar gerahmt zwischen Coaching und Therapie.

Wir betrachten mehr als das sichtbare Problem

Das sichtbare Problem ist der Ausgangspunkt – aber nicht automatisch die ganze Erklärung.

Zum Beispiel:

  • Angst: Was löst den inneren Alarm aus?
  • Blockade: Was verhindert den Zugriff auf vorhandene Fähigkeiten?
  • Beziehungsstress: Welches alte Muster reagiert möglicherweise mit?
  • Erschöpfung: Was hält das Funktionieren immer weiter aufrecht?

Wir prüfen:

  • Was gehört zur heutigen Situation?
  • Was wird zusätzlich ausgelöst?
  • Welche Ressource fehlt im entscheidenden Moment?
  • Was wäre jetzt ein verantwortungsvoller nächster Schritt?

Die Methode folgt dem Anliegen

Gespräche schaffen Orientierung, Vertrauen und Verständnis. Manchmal reicht Reden allein jedoch nicht aus.

Je nach Anliegen und vereinbartem Rahmen können hinzukommen:

  • Ressourcen- und Stabilisierungsarbeit,
  • Körperwahrnehmung und inneres Erleben,
  • wingwave® innerhalb des Coachings,
  • EMDR ausschließlich im therapeutischen Rahmen.

Die Methode steht nicht am Anfang und nicht im Mittelpunkt.

Entscheidend sind Ihre Sicherheit, Ihre Belastbarkeit und der passende Rahmen.

Coaching und Therapie bleiben klar getrennt

Viele sensible Menschen fragen sich:

  • Ist mein Anliegen noch Coaching?
  • Könnte therapeutische Arbeit sinnvoller sein?
  • Übertreibe ich meine Belastung?
  • Oder nehme ich sie nicht ernst genug?

Diese Einordnung müssen Sie nicht allein vornehmen.

Wir klären, ob Ihr nächster Schritt in ein Coaching, in einen gesonderten therapeutischen Rahmen oder in eine andere Form der Unterstützung gehört.

Der Vorteil liegt nicht in einer Vermischung, sondern in der klaren Unterscheidung.

Für Sie kann die Begleitung menschlich aus einer Hand bleiben. Coaching und therapeutische Arbeit bleiben fachlich und rechtlich klar getrennt.

Sie müssen vor dem ersten Kontakt weder die Methode noch den Rahmen kennen.
Genau das gehört zur gemeinsamen Klärung.

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3.3 Häufig gestellte Fragen

Kurz gesagt

Die Antworten geben Ihnen eine erste Orientierung.

Ob mein Angebot und welcher Rahmen zu Ihrer persönlichen Situation passen, klären wir in der ruhigen Erstorientierung.

Geht es hier hauptsächlich um Microtrauma?

Nein.

Eine einzelne belastende Erfahrung kann sich als Alarmspur eingeprägt haben. Häufig wirken jedoch länger entstandene Stress-, Schutz- und Beziehungsmuster mit.

Was auf Ihre Situation zutrifft, wird nicht vorschnell festgelegt.

Was bedeutet Entwicklungstrauma hier?

Damit ist nicht automatisch ein einzelnes großes oder dramatisches Ereignis gemeint.

Auch länger andauernde Erfahrungen können prägen – etwa wenn einem sensiblen Kind Sicherheit, Halt, Schutz, Wertschätzung oder Raum für eigene Grenzen gefehlt haben.

Daraus können Schutzmuster entstehen, die früher hilfreich waren und heute Kraft binden. Der Begriff wird dabei nicht als vorschnelle Diagnose verwendet.

Ist Hochsensibilität das Problem?

Nein.

Sensibilität ist weder ein Fehler noch eine Krankheit. Entscheidend ist die konkrete Belastung.

Unterstützung kann sinnvoll werden, wenn Angst, Blockaden, Anpassung, Beziehungsstress, Perfektion oder Erschöpfung das Leben zunehmend bestimmen.

Wird Selbsthilfe abgewertet?

Nein.

Selbsthilfe kann erklären, entlasten und neue Möglichkeiten eröffnen. Sie war häufig ein wichtiger und verantwortungsvoller Schritt.

Wenn das Gelernte unter starkem Stress nicht mehr erreichbar ist, kann ergänzend ein anderer Rahmen sinnvoll werden.

Ist EMDR automatisch Teil des Angebots?

Nein.

EMDR findet ausschließlich im therapeutischen Rahmen statt.

Ob Coaching genügt, therapeutische Arbeit infrage kommt oder ein anderer Schritt verantwortungsvoller ist, wird vorher gemeinsam geklärt.

Gibt es ein Heilversprechen?

Nein.

Es gibt weder eine Wirkgarantie noch ein Heilversprechen. Jeder Mensch, jedes Anliegen und jeder Verlauf sind unterschiedlich.

Coaching und therapeutische Arbeit bleiben klar getrennt.

Ist eine Zusammenarbeit online möglich?

Coaching kann unter bestimmten Voraussetzungen online stattfinden.

Therapeutische Arbeit und EMDR benötigen einen gesonderten, fachlich verantwortbaren Rahmen. Die genaue Passung klären wir gemeinsam.

Wo finde ich Informationen zu Terminen und Honorar?

Die ruhige Erstorientierung dauert 15–20 Minuten und ist kostenfrei.

Informationen zu weiteren Terminen, Formaten und Kosten finden Sie auf der Seite Angebote & Honorar.

Link: Angebote & Honorar ansehen

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Disclaimer

Allgemeine Inhalte auf dieser Website dienen der Orientierung und Selbstreflexion.

Sie ersetzen keine individuelle medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Abklärung.

Coaching ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.

Therapeutische Arbeit findet ausschließlich in einem gesonderten therapeutischen Rahmen statt.

EMDR findet ausschließlich im therapeutischen Rahmen statt.

Die ruhige Erstorientierung dient der ersten Orientierung und Passung.
Sie ist keine Diagnostik und keine Behandlung.

Es werden keine Heilversprechen gegeben.

10+ Jahre Erfahrung · Potsdam / Stahnsdorf / online · Erstkontakt ohne Druck · Coaching und Therapie klar getrennt

Ein persönlicher Hinweis zur Entstehung dieser Webseite

Diese Webseite ist mein persönliches und fachliches Werk.

Sie beruht auf meiner Lebensgeschichte, meinen beruflichen Erfahrungen, meinen Ausbildungen und meiner langjährigen Arbeit mit sensiblen und hochsensiblen Menschen.

Für die sprachliche Überarbeitung und Strukturierung meiner Texte habe ich künstliche Intelligenz als redaktionellen Sparringspartner genutzt.

Sie hilft mir, Gedanken zu ordnen, Wiederholungen zu erkennen und Formulierungen verständlicher zu machen.

Die Inhalte, die Haltung und die fachlichen Entscheidungen stammen jedoch von mir.

Jeder veröffentlichte Text wurde von mir geprüft, überarbeitet und persönlich freigegeben.

Für alles, was auf dieser Webseite steht, trage ich selbst die Verantwortung.