Traumasensibles Coaching & therapeutische Arbeit für sensible und hochsensible Menschen
Hochsensibel – und in bestimmten Momenten wird es innerlich zu viel?
Für Menschen, die viel wahrnehmen, tief verarbeiten und dennoch erleben, dass Ruhe, Sprache, Selbstwert oder klare Grenzen in bestimmten Situationen plötzlich nicht mehr erreichbar sind.
Hier geht es nicht darum, unempfindlicher zu werden.
Und auch nicht darum, sich noch besser zusammenzureißen.
Es geht um einen ruhigen, klaren und traumasensiblen Prozess, in dem das innere System neue Orientierung und eine stabile Balance entwickeln kann.
Coaching und therapeutische Arbeit bleiben dabei klar getrennt.
Fachlich. Rechtlich. Und vom Rahmen her.
Ruhig. Klar. Traumasensibel.
Potsdam · Stahnsdorf · online
EMDR-Therapie ausschließlich in Präsenz in Potsdam
Coaching und Therapie klar getrennt
Wenn Hochsensibilität auf inneren Alarm trifft
Hochsensibilität ist keine Schwäche.
Sie kann bedeuten: fein wahrnehmen, tiefer verarbeiten, Zusammenhänge früher spüren, Stimmungen deutlicher erfassen und verantwortungsvoll mit sich und anderen umgehen wollen.
Gleichzeitig kann ein empfindsames Nervensystem schneller in Alarm geraten.
Dann ist äußerlich vielleicht gar nicht viel passiert.
Ein Tonfall.
Eine Erwartung.
Eine Prüfung.
Ein Blick.
Ein Konflikt.
Ein zu voller Tag.
Und innerlich ist plötzlich zu viel da.
Der Körper reagiert schneller als der Verstand.
Der Kopf wird leer.
Die Worte fehlen.
Ein altes Muster übernimmt.
Ein Ja kommt heraus, obwohl innerlich längst ein Nein spürbar ist.
In solchen Momenten hilft es meist nicht, noch mehr zu analysieren.
Dann braucht es einen Zugang, der ruhiger, körpernäher und sicherer arbeitet.
VIELLEICHT KENNEN SIE DAS
Nicht jede Belastung zeigt sich gleich.
Aber viele hochsensible Menschen kennen bestimmte Momente, in denen etwas innerlich kippt.
Gut vorbereitet — und plötzlich blockiert
Sie haben gelernt.
Sie haben sich vorbereitet.
Sie wissen eigentlich, was Sie sagen möchten.
Und dann kommt die Prüfung, der Auftritt, die Präsentation oder das wichtige Gespräch.
Plötzlich wird der Kopf leer.
Worte fehlen.
Der Körper wird unruhig.
Der Faden reißt.
Oder Sie möchten am liebsten raus.
Dann geht es oft nicht nur um Vorbereitung.
Sondern um inneren Alarm.
Eine Kleinigkeit — und innerlich ist es zu viel
Sie wollen ruhig bleiben.
Fair.
Besonnen.
Und dann reicht plötzlich ein Tonfall.
Eine Nachfrage.
Ein Blick.
Noch ein Termin.
Noch mehr Input.
Vielleicht wird der Ton härter.
Vielleicht ziehen Sie sich zurück.
Vielleicht bleibt äußerlich alles ruhig — aber innerlich ist längst zu viel.
Dann ist Wut oder Reizbarkeit oft nicht einfach „zu viel Gefühl“.
Sie kann auch ein Signal sein: für Druck, Überforderung oder eine Grenze, die zu lange nicht gesehen wurde.
Sie haben etwas zu sagen — und bleiben trotzdem still
Innerlich ist etwas klar.
Ein Gedanke.
Ein Einwand.
Eine Idee.
Eine Grenze.
Ein Nein.
Aber im Meeting, im Gespräch oder im Konflikt bleibt es unausgesprochen.
Hinterher wissen Sie genau, was Sie hätten sagen wollen.
Oder Sie ärgern sich, weil Sie wieder Ja gesagt haben, obwohl innerlich längst Nein gemeint war.
Dann geht es oft nicht nur um Kommunikation.
Sondern auch um Selbstwert, Sichtbarkeit, Zugehörigkeit und innere Sicherheit.
Der Körper ist satt — und trotzdem entsteht der Impuls zu essen
Vielleicht abends.
Nach einem langen Tag.
Nach zu viel Druck, Reizaufnahme, Anpassung oder Erschöpfung.
Der Körper ist eigentlich satt.
Und trotzdem zieht es noch einmal zum Essen.
Vielleicht beruhigt es kurz.
Vielleicht gibt es Halt.
Vielleicht lenkt es ab.
Und danach wird es schwerer.
Dann geht es oft nicht nur um Essen.
Sondern um innere Beruhigung, Selbstwert, Grenzen, Trost oder Gefühle, für die tagsüber kein Raum war.
Warum ich mich auf HSP spezialisiert habe
Ich arbeite mit sensiblen und hochsensiblen Menschen, weil ich beides sehe:
die Verletzlichkeit
und das Potenzial.
Viele HSP kennen es, zu viel wahrzunehmen, zu lange zu funktionieren, zu spät Grenzen zu setzen oder nach außen ruhig zu wirken, während innerlich ein Kampf stattfindet.
Gleichzeitig zeigen sich bei hochsensiblen Menschen oft besondere Fähigkeiten:
feine Wahrnehmung,
tiefes Verstehen,
schnelles Erkennen von Zusammenhängen,
ein ausgeprägter Sinn für Stimmigkeit,
kreative innere Bilder
und eine starke Reaktion auf sichere Beziehung.
Hochsensibilität braucht keinen Kampf gegen das eigene Wesen.
Sie braucht Orientierung, Schutz, Selbstkontakt und einen Rahmen, in dem das Nervensystem nicht überrollt wird.
Genau deshalb arbeite ich ruhig, klar und traumasensibel.
[Mehr dazu: Warum HSP?]
Was meine Arbeit unterscheidet
Nicht noch mehr Analyse. Sondern ein geführter innerer Prozess.
Viele sensible und hochsensible Menschen haben bereits viel verstanden.
Sie haben gelesen.
Reflektiert.
Gesprochen.
Analysiert.
Vielleicht auch schon Coaching oder Therapie ausprobiert.
Und trotzdem reagiert das innere System in bestimmten Situationen weiter.
Der Körper wird unruhig.
Der Kopf wird leer.
Die Worte bleiben weg.
Eine alte Schutzreaktion springt an.
Oder es entsteht wieder Anpassung, obwohl innerlich etwas anderes stimmig wäre.
Deshalb bleibt meine Arbeit nicht beim Gespräch über das Problem stehen.
Es geht um einen geführten inneren Prozess, der – je nach Anliegen – Körper, Nervensystem, Emotionen, innere Bilder, alte Prägungen und vorhandene Ressourcen einbeziehen kann.
Die Lösung muss nicht vorher im Kopf bekannt sein.
Sie wird auch nicht von außen vorgegeben.
Im Prozess kann deutlicher werden, was innerlich beruhigt, stärkt und im Alltag tragfähig ist.
Die Methoden stehen nicht im Vordergrund. Der sichere Prozess schon.
Bei klar umrissenen Einzelthemen kann im Coaching wingwave® eingesetzt werden.
In therapeutischer Arbeit kann – klar getrennt davon – EMDR eine Rolle spielen.
Wenn frühe Prägungen, innere Kind-Anteile, alte Rollenbilder oder familiäre Beziehungsmuster mitwirken, arbeite ich außerdem mit imaginativ-systemischer Ressourcenarbeit, inneren Bildern und Reimprinting-Elementen.
Dabei geht es nicht darum, die Vergangenheit noch einmal zu durchleben.
Und auch nicht darum, Schuld zu verteilen.
Es geht darum, alte innere Verknüpfungen behutsam sichtbar zu machen – und genau dort neue Ressourcen zugänglich werden zu lassen, wo sie früher gefehlt haben.
Zum Beispiel:
Schutz.
Halt.
Wärme.
Zugehörigkeit.
Selbstwert.
Grenzen.
Ermutigung.
Oder ein sicherer innerer Erwachsener.
So kann eine neue innere Erfahrung entstehen, die nicht nur verstanden, sondern im Alltag nach und nach verfügbarer werden kann.
Traumasensibel bedeutet: dosiert, steuerbar, stabilisierend
Der Prozess bleibt steuerbar.
Es geht nicht um Tiefe um jeden Preis.
Nicht um schnelles Aufdecken.
Nicht um Überforderung.
Traumasensibel bedeutet für mich:
Sicherheit vor Tempo.
Dosierung vor Überforderung.
Stabilisierung vor Tiefe.
Und immer wieder die Verbindung zum echten Leben.
Ziel ist nicht, im Gespräch „die richtige Antwort“ zu finden.
Ziel ist, dass das innere System mehr Zugang entwickeln kann zu:
Ruhe.
Klarheit.
Selbstwert.
Sprache.
Grenzen.
Handlungsspielraum.
Nicht als schneller Ratschlag.
Sondern als neue innere Erfahrung, die sich im Alltag weiter entfalten kann.
Drei Orientierungspunkte meiner Arbeit
1. Das sichtbare Problem ist oft nicht das eigentliche Problem
Was heute wie Angst, Blockade, Rückzug, Gereiztheit oder emotionales Essen aussieht, ist häufig der sichtbare Auslöser.
Die mitwirkende innere Ursache kann tiefer liegen:
in einer alten Verknüpfung,
einer früheren Schutzreaktion,
einer Beziehungserfahrung,
einem inneren Rollenbild
oder einem Gefühl, das damals zu viel war.
Deshalb steht nicht nur die Frage im Vordergrund:
Wie geht das Symptom weg?
Sondern auch:
Warum reagiert das innere System genau hier so stark?
2. Verstehen im Kopf beruhigt nicht automatisch den Körper
Einsicht ist wertvoll.
Aber Einsicht bedeutet noch nicht automatisch, dass sich das Nervensystem sicher fühlt.
Viele sensible Menschen können sehr genau erklären, warum eine Reaktion heute eigentlich nicht mehr nötig wäre.
Und trotzdem bleibt der Alarm.
Dann braucht es einen Zugang, der nicht nur erklärt, sondern das innere System erreicht:
körpernah,
emotional genau,
ressourcenorientiert
und traumasensibel dosiert.
3. Kurzzeit bedeutet punktgenau – nicht hektisch
Kurzzeit-Coaching bedeutet nicht, schnell über etwas hinwegzugehen.
Es bedeutet auch nicht, nur an der Oberfläche zu arbeiten.
Es bedeutet: klarer Fokus.
Eine konkrete Situation.
Ein wiederkehrender Auslöser.
Eine innere Auslöselogik.
Eine fehlende Ressource.
Ein nächster Schritt, der im Alltag wirklich tragfähig sein kann.
So wird Kurzzeit nicht hektisch.
Sondern punktgenau.
Themen, die hier Raum haben
Auf dieser Webseite geht es um Themen, die viele sensible und hochsensible Menschen aus ihrem Alltag kennen:
Prüfungsangst, Blockaden und Blackout.
Auftritts- und Präsentationssituationen.
Selbstwert im Beruf.
Grenzen und Nein-Sagen.
Wut, Reizbarkeit und innerer Druck.
Emotionale Überforderung.
Kritik- und Konfliktsituationen.
Anpassung und Überverantwortung.
Emotionales Essen.
Alte Kindheitsprägungen.
Innere Kind-Anteile.
Familiäre Muster und Rollen.
Berufliche Sichtbarkeit.
Elternrolle, Führung oder Lehrtätigkeit mit hoher Sensibilität.
Nicht jedes Thema braucht denselben Rahmen.
Manches gehört ins Coaching.
Manches braucht therapeutische Arbeit.
Manches beginnt mit Orientierung.
Coaching oder therapeutischer Rahmen?
Coaching kann passend sein, wenn ein klar umrissenes Anliegen im Vordergrund steht.
Zum Beispiel ein beruflicher Moment, eine Prüfung, ein Gespräch, ein Grenzthema, Selbstwert, Stress oder ein konkreter Auslöser, der immer wieder innere Unruhe erzeugt.
Ein therapeutischer Rahmen kann sinnvoller sein, wenn belastende Erfahrungen, Panik, starke innere Blockaden, anhaltende Symptome oder traumatische Prägungen deutlicher mitwirken.
Coaching und Therapie bleiben bei mir klar getrennt.
Fachlich.
Rechtlich.
Vom Vorgehen.
Und vom Rahmen.
EMDR-Therapie biete ich ausschließlich in Präsenz in Potsdam an.
Ein erster Kontakt dient der Orientierung, welcher Rahmen im Moment stimmig sein könnte.
Ein Fallbeispiel: Nicht die Spritze war das Problem
Eine hochsensible Klientin kam zu einem kompakten Coaching-Wochenende nach Potsdam.
Seit ihrer Kindheit geriet ihr System bei Spritzen oder Blutabnahmen in massiven Alarm. Nicht nur Unbehagen, sondern Panik – manchmal bis zur Ohnmacht.
Naheliegend war die Annahme, dass Blut oder Spritzen selbst das Problem seien.
Doch im Prozess zeigte sich etwas anderes.
Die Spritze war nicht die ursprüngliche Ursache.
Sie war der Auslöser.
Hinter der heutigen Angst lag eine ältere innere Verknüpfung: Überforderung, Hilflosigkeit und das kindliche Erleben, einer Situation nicht gewachsen zu sein.
Die eigentliche Botschaft dieser Geschichte:
Gerade bei hochsensiblen Menschen ist das sichtbare Symptom nicht immer die wahre Ursache.
Manchmal folgt das Nervensystem nicht der äußeren Alltagslogik, sondern einer inneren Erlebnislogik.
[Fallgeschichte lesen: Nicht die Spritze war das Problem]
Hinweis: Diese Fallgeschichte beschreibt eine individuelle Erfahrung aus meiner Praxis. Sie ist kein Heilversprechen und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Sichtbar werden, ohne sich auszuliefern
Manchmal ist schon das Lesen ein erster Schritt.
Nicht, weil sofort etwas entschieden werden muss.
Sondern weil ein Mensch beginnt, das eigene Erleben anders einzuordnen.
Vielleicht entsteht ein Satz für etwas, das bisher schwer zu benennen war.
Vielleicht wird spürbar, dass bestimmte Themen nicht „zu klein“ sind, nur weil sie äußerlich unscheinbar wirken.
Viele hochsensible Menschen haben lange versucht, ihre Anliegen allein zu verstehen, zu ordnen oder nicht zu groß werden zu lassen.
Deshalb darf hier zunächst Orientierung entstehen.
Ohne Seelenstriptease.
Ohne vorschnelles Öffnen.
Ohne das Gefühl, zu viel zeigen zu müssen.
Sie behalten die Kontrolle darüber, was sichtbar wird, wann etwas ausgesprochen wird und wie weit ein erster Schritt gehen darf.
Wer Sie begleitet
Ich bin Reinhard Persdorf.
Ich begleite seit über 10 Jahren sensible und hochsensible Menschen im Coaching und in therapeutischer Arbeit.
Viele Jahre war ich in einer Welt tätig, in der Leistung, Struktur, Verantwortung und klare Prozesse eine große Rolle spielten – unter anderem im Umfeld von Prozessoptimierung, Six Sigma und Führung.
Ein Schicksalsschlag hat mein Leben tief erschüttert und zu einer grundlegenden Neuausrichtung geführt.
Heute begleite ich vor allem hochsensible Menschen, wenn innerer Alarm, Blockaden, Überforderung oder belastende Erfahrungen ihre Handlungsfähigkeit einschränken.
Dabei verbinde ich Strukturklarheit mit ruhiger, klarer und traumasensibler Prozessführung.
Mir ist wichtig:
Sicherheit geht vor Tempo.
Stabilisierung vor Tiefe.
Dosierung vor Überforderung.
Und ein erster Kontakt muss nichts beweisen.
Was in meiner Arbeit selbstverständlich ist:
Verlässlichkeit.
Respekt.
Diskretion.
Und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Was mich qualifiziert
Zertifizierter wingwave®-Coach.
Heilpraktiker für Psychotherapie nach HeilprG.
EMDR-Therapeut.
Über 10 Jahre Erfahrung mit sensiblen und hochsensiblen Klientinnen und Klienten.
Erfahrung mit innerem Alarm, Blockaden, Stressmustern, Selbstwert- und Grenzthemen.
Persönliche 1:1-Begleitung ohne Delegierung.
Coaching und Therapie klar getrennt.
Traumasensibles Kurzzeit-Coaching: Präsenz in Potsdam und Stahnsdorf sowie online.
EMDR-Therapie: ausschließlich in Präsenz in Potsdam.
Vertraulichkeit
Diskretion ist hier nicht „extra“, sondern Standard.
Persönliche Themen, Hintergründe und biografische Erfahrungen bleiben geschützt.
Gerade für Menschen in verantwortlichen, beruflich sichtbaren oder öffentlichen Rollen ist Vertraulichkeit oft eine Voraussetzung, um überhaupt offen arbeiten zu können.
Standorte: Potsdam · Stahnsdorf · online möglich
Ein erster Schritt muss nicht groß sein
Ein erster Kontakt dient der Orientierung.
In Ruhe kann geklärt werden:
was aktuell belastet,
welche Themen im Vordergrund stehen,
ob Coaching oder ein therapeutischer Rahmen passender erscheint,
und welcher nächste Schritt im Moment stimmig wäre.
Ohne Druck.
Ohne vorschnelle Festlegung.
Und ohne dass sofort alles erklärt werden muss.
[Passungs-Check zur Orientierung]
[Erstkontakt & Termin]
Rechtlicher Hinweis
Die Informationen auf dieser Webseite dienen der Orientierung und ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Abklärung oder Behandlung.
Coaching ist keine Psychotherapie und behandelt keine psychischen Erkrankungen.
Therapeutische Arbeit findet in einem gesonderten Rahmen statt. EMDR wird ausschließlich im therapeutischen Rahmen und in Präsenz in Potsdam angeboten.
wingwave® und EMDR sind wissenschaftlich untersuchte Verfahren; ihre Anwendung, Einordnung und Anerkennung hängen vom jeweiligen Rahmen, Anliegen und fachlichen Kontext ab. Aussagen auf dieser Webseite sind keine Wirkgarantie und kein Heilversprechen.
Bei akuten Krisen, Selbstgefährdung oder medizinischen Notfällen wenden sich Betroffene bitte an den ärztlichen Notdienst, eine psychiatrische Krisenstelle oder den Notruf.


