Bin ich introvertiert? – Kostenloser Introvertiertheits-Selbsttest

(ohne Anmeldung)

Viele Menschen suchen nach Begriffen wie
„Introvertiert Test“,
„Bin ich introvertiert?“,
„Introversion erkennen“.

Hier finden Sie einen ruhigen, anonymen Fragebogen, der eine erste Orientierung gibt – ohne Wertung, ohne Diagnosen und ohne automatische Auswertung.

Kostenlos · anonym · ohne Anmeldung · kein Online-Test mit automatischer Auswertung


🌿 Warum dieser Test hier Sinn macht

Viele hochsensible Menschen sind eher introvertiert – nicht alle, aber viele. Das kann im Alltag einen Unterschied machen:

Ein introvertiertes, sensibles Nervensystem verarbeitet oft tief und eher „nach innen“. Unter Druck zeigt sich das dann manchmal als Rückzug, Grübeln, Selbstkritik – oder als Alarm/Handbremse – wenn es zählt (zum Beispiel bei Bewertung, Konflikten oder Leistungsstress).

Wichtig: Das ist kein Charakterfehler. Es ist eine Art der Verarbeitung. Und sie hat zwei Seiten: Introvertierte Hochsensible sind häufig sehr aufmerksam, gewissenhaft und fein in der Wahrnehmung – gleichzeitig können sie in ungünstigen Bedingungen schneller verletzlich werden, weil sie vieles lange still tragen.

Genau deshalb kann es hilfreich sein, die eigene Tendenz besser zu kennen:
Reagiert Ihr System unter Stress eher nach innen oder eher nach außen?

Der Test ist keine Diagnose. Er ist eine erste Orientierung. Wenn Sie danach merken: „Ja, das passt zu mir“, dann ist das Ziel nicht, sich zu etikettieren – sondern Stabilität zurückzugewinnen: Schritt für Schritt, im sicheren Abstand, in einem Tempo, das Ihr Nervensystem wirklich verkraftet.


🌿 Überblick: Worum es bei diesem Introvertiertheits-Test geht

Der Fragebogen orientiert sich an typischen Merkmalen von Introversion (u. a. Energiehaushalt, Stimulation, Kontaktform, Erholungsbedarf) und ist inspiriert von Susan Cain („Still“).

Ihre Antworten werden nicht gespeichert. Sie zählen am Ende einfach selbst, wie viele Aussagen auf Sie zutreffen.

Wichtiger Hinweis:
Die Ergebnisse ersetzen keine medizinische oder psychotherapeutische Einschätzung. Sie zeigen Tendenzen und laden zur Selbstbeobachtung ein – besonders im Umgang mit Stress, Erholung und sozialer Stimulation.


🌿 Introvertiertheits-Selbsttest: Bin ich introvertiert?

Anleitung:
Kreuzen Sie für sich innerlich an, welche Aussagen zumindest annähernd auf Sie zutreffen. Lassen Sie sie frei, wenn sie kaum oder gar nicht zutreffen.

  • ☐ Nach viel sozialem Kontakt bin ich oft „leer“ – selbst wenn es schön war.
  • ☐ Ich tanke Kraft, wenn ich Zeit allein oder sehr ruhig verbringe.
  • ☐ Ich bevorzuge 1:1-Gespräche oder kleine Gruppen statt große Runden.
  • ☐ Viele Stimmen/Geräusche machen mich schneller „voll“ – ich will dann eher raus oder Ruhe.
  • ☐ Ich denke oft erst nach, bevor ich etwas sage.
  • ☐ In Besprechungen brauche ich manchmal Zeit, um meine Gedanken zu sortieren (und melde mich eher später).
  • ☐ Ich arbeite am liebsten konzentriert für mich – statt im dauernden Austausch.
  • ☐ Small Talk kostet mich Energie; ich mag lieber Gespräche mit Substanz.
  • ☐ Ich beobachte viel und bekomme Zwischentöne gut mit.
  • ☐ Ich bin oft besser, wenn ich mich vorbereiten kann, statt spontan liefern zu müssen.
  • ☐ Im Mittelpunkt zu stehen fühlt sich für mich eher anstrengend als belebend an.
  • ☐ Ich schreibe eher eine Nachricht, als spontan anzurufen (vor allem bei Unbekannten).
  • ☐ Ich kann mich lange und ausdauernd in ein Thema vertiefen.
  • ☐ Nach intensiven Tagen brauche ich Rückzug, sonst werde ich innerlich unruhig oder überreizt.
  • ☐ Andere beschreiben mich eher als ruhig oder zurückhaltend – auch wenn ich innerlich wach bin.
  • ☐ Ich stelle lieber Fragen, als selbst viel zu erzählen.
  • ☐ Ich entscheide lieber bedacht, statt risikofreudig „auf Knopfdruck“.
  • ☐ Gruppendynamik ermüdet mich schneller als Einzelkontakt.
  • ☐ Ich brauche ein „Runterfahren“, bevor ich gut schlafen kann.
  • ☐ Ich kann kontaktstark sein – brauche danach aber Zeit, um wieder bei mir anzukommen.
  • ☐ Stille Routinen (Lesen, Natur, Musik, Denken) tun mir besonders gut.
  • ☐ Ich öffne mich bewusst – nicht sofort, sondern wenn es sich sicher anfühlt.
  • ☐ Ich bin nicht automatisch schüchtern – aber ich wähle genauer, wann und mit wem.
  • ☐ Wenn es stressig wird, läuft bei mir vieles nach innen (denken, prüfen, abwägen).

Anzahl der Zustimmungen: ____ / 24


🌿 Einordnung der Ergebnisse

  • 0–7 Zustimmungen: eher extrovertierte Tendenz – Energie kommt eher durch Kontakt und Aktivität.
  • 8–14 Zustimmungen: eher „ambivertiert“ – kontextabhängig, mal so, mal so.
  • 15–20 Zustimmungen: eher introvertierte Tendenz – mehr Ruhe/Regeneration nach Kontakt und Reiz.
  • 21–24 Zustimmungen: sehr deutliche introvertierte Tendenz – Erholung, Stimulation und Rhythmus werden besonders wichtig.

Wichtig:
Eine einzelne, zentrale Aussage kann subjektiv mehr Gewicht haben als die Summe. Es geht nicht ums „Label“, sondern um Ihr Muster.


🌿 Kleine Orientierung (damit Sie nicht im Regen stehen)

Wenn Sie beim Test gedacht haben: „Ja, das bin ich“, dann müssen Sie daraus noch nichts „machen“.
Nehmen Sie es erst einmal nur als Hinweis: So reagiert mein System unter Stress.

Viele erleben dabei zwei typische Muster:

  • Pfad 1: Alarm/Handbremse – wenn es zählt (z. B. Blockade, Kopf leer, Angstspitze, Körper schaltet schneller als der Verstand)
  • Pfad 2: Dauerprogramme unter Druck (z. B. Anpassung, Perfektionismus, Harmonie, Überverantwortung – und Grenzen halten wird anstrengend)

Als nächster Mini-Check hilft oft:
Was passiert bei mir zuerst – Alarm/Handbremse oder ein Schutzprogramm?
Allein diese Unterscheidung bringt häufig schon mehr Klarheit und Entlastung.


🌿 FAQ – kurze Orientierung

Introvertiert = schüchtern?

Nein. Schüchternheit hat meist mit Angst vor Bewertung zu tun. Introvertiertheit beschreibt eher, wie Sie Energie regulieren und wie viel Stimulation Ihr System gut verkraftet.

Kann ich hochsensibel und extrovertiert sein?

Ja. Manche Hochsensible sind sehr kontaktstark – und brauchen trotzdem danach mehr Erholung. Entscheidend ist nicht das Etikett, sondern Ihr Muster unter Stress.

Warum wird Introvertiertheit bei Stress stärker spürbar?

Weil ein introvertiertes System Reize oft tiefer verarbeitet und länger nachklingen lässt. Dann wird Regeneration wichtiger – sonst steigt die innere Anspannung.


🌿 Weiterführende Orientierung

Wenn Sie nach dem Test merken, dass Sie das Thema im Alltag stark beschäftigt – zum Beispiel durch Alarm/Handbremse, Grübeln, Schlafprobleme, Erschöpfung oder wiederkehrende Muster – kann es sinnvoll sein, das in Ruhe zu sortieren.

Ruhiger Erstkontakt

„Ohne Vorbereitung, ohne Druck: Wir klären in Ruhe, was gerade passt – Pfad 1 (Alarm/Handbremse) oder Pfad 2 (Muster).“

Ruhiger Erstkontakt

Oder schreiben Sie mir eine Nachricht: kontakt@hsp-coaching-potsdam.de

Standorte: Potsdam / Stahnsdorf · Online möglich


Wichtiger Hinweis / Haftungsausschluss

Die Inhalte und Angebote auf dieser Website dienen der Orientierung und persönlichen Entwicklung. Sie ersetzen keine medizinische, psychiatrische oder psychotherapeutische Diagnostik oder Behandlung. Es werden keine Diagnosen gestellt und keine Heilversprechen gegeben. Ergebnisse sind individuell und können nicht garantiert werden.

Bei akuten psychischen Krisen, Suizidgedanken oder Notfällen wenden Sie sich bitte umgehend an den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117), den Notruf (112) oder eine lokale Krisenstelle.

Coaching und Therapie – klar getrennt:
Coaching erfolgt außerhalb der Heilkunde. Wenn sich im Verlauf zeigt, dass ein therapeutischer Rahmen sinnvoller ist, bespreche ich das transparent. In diesem Fall kann – sofern passend – eine psychotherapeutische Behandlung im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktiker für Psychotherapie angeboten werden. Coaching und Therapie sind getrennte Leistungen mit jeweils eigenem Rahmen.