3️⃣ ARBEITSWEISE

Traumasensibles Kurzzeit-Coaching für hochsensible Menschen.

Diese Arbeit ist für Menschen gedacht, die viel wahrnehmen, viel verarbeiten und oft viel tragen – und merken, dass innerer Alarm, Leistungsstress oder emotionale Blockaden den Alltag zunehmend bestimmen.
Gearbeitet wird strukturiert, behutsam und in einem Tempo, das das Nervensystem mitgehen kann.

Worum es im Kern geht

Nicht „besser funktionieren“.
Sondern: wieder Zugriff bekommen, wenn es zählt – und innerlich ruhiger werden, ohne sich zu überfordern.

Viele hochsensible Menschen haben bereits viel verstanden. Trotzdem bleibt die Erfahrung:
„Im Moment selbst reagiere ich anders, als ich eigentlich will.“
Genau dort setzt traumasensibles Kurzzeit-Coaching an.

Drei Prinzipien, die diese Arbeit tragen

1) Ursachen statt Symptome

Es geht nicht darum, Symptome wegzutrainieren.
Wir klären, was das Muster heute noch am Laufen hält: ein Auslöser, eine Prägung oder ein belastendes Erlebnis, das innerlich noch Wirkung hat.

Ziel ist, dass Alarmketten an Kraft verlieren – und wieder mehr Wahlfreiheit entsteht.

2) Neurosensibel und emotional spürbar – ohne Hausaufgaben-Druck

Wenn klarer wird, worum es im Kern geht, arbeiten wir nicht primär „über den Kopf“, sondern emotional spürbar und dosiert. Viele erleben das als entlastend, weil Veränderung nicht über Anstrengung entsteht, sondern über eine veränderte innere Reaktion.

Typisch für dieses Vorgehen:

  • wenig Kopfarbeit, klare Prozessführung
  • keine Hausaufgabenpflicht
  • Schritte, die gut tolerierbar bleiben
  • regelmäßige Rückkopplung: Was ist stimmig? Was ist zu viel?

3) Coaching und Therapie aus einer Hand – klar getrennt

In der Regel beginnt die Zusammenarbeit im Coaching.
Wenn sich zeigt, dass ein therapeutischer Rahmen sinnvoller ist, wird das offen angesprochen. Dann kann – klar getrennt – therapeutische Arbeit möglich sein.

Diese Trennung schafft Sicherheit und verhindert Vermischung.

Die Struktur: drei Ebenen der Veränderung

Stufe 1 – Stabilität (Einstieg)

Wenn innerer Alarm anspringt, steht zuerst Entlastung im Vordergrund.
Ziel: Alarm senken, Blockade lockern, wieder Zugriff herstellen.

Stufe 2 – Stressmuster & Prägungen

Wenn ein Muster wiederkehrt (Überanpassung, Perfektionismus, Rückzug, Überverantwortung), wird vertieft gearbeitet.
Ziel: weniger Automatismus, mehr Wahlfreiheit.

Stufe 3 – Ausrichtung im Alltag

Wenn es ruhiger wird, darf es stimmiger werden.
Hier geht es um Entscheidungen, Grenzen, Rollen und Alltagstauglichkeit – ohne Selbstoptimierungsdruck.

Sicherheitsprinzip

  • Sie müssen nichts erzählen, was sich nicht stimmig anfühlt.
  • Tempo und Abstand bleiben regulierbar.
  • Wenn „Stopp“, dann Stopp.

Sicherheit ist hier nicht ein Zusatz. Sie ist Voraussetzung.

Methoden (kurz eingeordnet)

Die Methoden sind Werkzeuge, nicht Mittelpunkt. Entscheidend ist die Passung.

wingwave® im Coaching-Kontext
Ein strukturiertes Kurzzeit-Coaching, das u. a. mit bilateraler Stimulation arbeitet und emotional spürbare Entlastung unterstützen kann.

EMDR im therapeutischen Rahmen
Wenn ein heilkundlicher Rahmen angezeigt ist, kann EMDR – klar getrennt – als therapeutisches Verfahren eingesetzt werden.

Welche Form sinnvoll ist, wird vor Beginn strukturiert eingeordnet.

Hinweis

Coaching ist keine Heilbehandlung und kein Heilversprechen.
Therapeutische Arbeit ist – klar getrennt – in einem gesonderten Rahmen möglich.

Ruhig. Klar. Traumasensibel.