EMDR-Therapie (nach HeilprG) für hochsensible Menschen
Worum es hier geht
Manches lässt sich nicht einfach wegdenken.
Sie verstehen es rational — und trotzdem springt in bestimmten Momenten innerer Alarm an.
In der EMDR-Therapie arbeiten wir Schritt für Schritt daran, dass Belastendes nachlassen kann.
Kennen Sie das auch?
- Bestimmte Situationen treffen Sie überstark — obwohl der Kopf sagt: „Das ist doch vorbei.“
- Ein Tonfall, ein Blick oder ein Thema reicht — und innerlich ist Alarm.
- Sie reagieren heftiger, als Sie möchten, und verstehen es oft erst hinterher.
- Nach Konflikten oder Druckmomenten brauchen Sie lange, um wieder herunterzukommen.
- Erinnerungen, Bilder oder Körperreaktionen drängen sich auf.
- Scham, Schuld oder Anspannung hängen länger nach, als es Ihnen lieb ist.
- Sie funktionieren im Alltag — aber es kostet zu viel Kraft.
Worum es in EMDR geht
EMDR ist ein therapeutisches Verfahren, das die Verarbeitung belastender Erfahrungen unterstützen kann.
Es geht nicht darum, alles von früher ausführlich auszubreiten.
Sondern darum, an dem zu arbeiten, was heute noch spürbar nachwirkt — in einem sicheren Rahmen und in einem Tempo, das stabil bleibt.
So kann der therapeutische Weg aussehen
1. Stabilität und Sicherheit zuerst
Orientierung, Ressourcen, ein klares Stoppsignal. Damit der Prozess steuerbar bleibt.
2. Ziel klären – was soll heute leichter werden?
Wir wählen konkrete Themen oder Szenen aus, die im Alltag spürbar sind: Auslöser, Reaktionen, Nachbeben.
3. Bearbeitung in kleinen Sequenzen
Schritt für Schritt, mit Pausen und Rückversicherung — ohne Druck.
4. Integration
Was hilft zwischen den Terminen? Was stabilisiert? Was sollte vermieden werden?
Woran Sie Veränderung merken können
- Belastende Auslöser springen seltener oder weniger heftig an
- innere Alarmzustände klingen schneller ab
- Nachbeben nach Konflikten oder Druckmomenten werden kürzer
- mehr innere Ruhe, mehr Abstand, mehr Beweglichkeit im Alltag
Gut zu wissen
- Therapie nach dem Heilpraktikergesetz (HeilprG)
- nur in Präsenz in Potsdam
- Sitzungsdauer: 60 bis 90 Minuten — je nach Thema und Belastbarkeit
- Tempo und Tiefe werden gemeinsam abgestimmt
Wichtig zur Einordnung
Bei akuten Krisen, Notfällen oder wenn eine dringende medizinische Abklärung nötig ist, hat das Vorrang.
Diese Seite beschreibt Therapie — nicht Coaching.
Nächster Schritt
Erstgespräch anfragen
Im Erstgespräch klären wir, worum es geht, was Stabilität in Ihrem Fall bedeutet und ob EMDR passend ist — oder ob ein anderer Weg sinnvoller wäre.
Button: Erstgespräch anfragen
Phase 2: optional erste reguläre Coaching-Einheit (60 Minuten)
Mini-FAQ
Muss alles im Detail erzählt werden?
Nein. Es wird nur so viel angesprochen, wie für den nächsten Schritt nötig ist — dosiert und sicher.
Was ist der Unterschied zu Coaching?
Therapie arbeitet mit therapeutischem Auftrag an psychischen Belastungen. Coaching ist entwicklungs- und situationsorientiert.
Was ist, wenn währenddessen starke Reaktionen kommen?
Dann wird gestoppt, stabilisiert und neu dosiert. Sicherheit hat Vorrang.


